Eteri Lamoris

Eteri Lamoris wurde 1973 in Georgien geboren.
Das Datum und auch die Rolle ihres Bühnendebüts schwank zwischen 18 Jahren als Susanna und 19 Jahren als Marguerite .
Sie wurde in Madrid von Dolores Ripolles, welche eine Schülerin von Elvira de Hidalgo war ( wir erinnern uns: Callas und Gencer )ausgebildet und vervollständigte ihre musikalischen Studien später bei Renata Scotto und Ruthilda Boesch.
1992 unterschrieb sie eine 2 Jahres Vertrag mit dem Opern Haus Arriaga Theater Bilbao und kam 1996 nach Graz, wo sie Rollen wie Violetta, Nedda und Lucia sang.
Großen internationalen Erfolg hatte sie als sie in der Scala in einer Zifferelli Produktion die Musetta in Puccinis La Boheme sang, eine Rolle die sie später auch neben Mirella Freni und Luciano Pavarotti in Teatro Regia und in der New Israel Opera Tel Aviv wiederholte.
Weitere Stationen ihrer Karriere waren die Carnegie Hall, das Bolchoi Theater, das Verdi Opera Festival, Barcelona, Lisabon, Pittsburg, Mexico, Wien, Stockholm, Bonn ( Romeo et Juliette), Washington ( Romeo et Juliette , Nedda und I Puritani ), Fenice ( Maskenball), Bern & Düsseldorf ( Lucia), Palm Beach Opera ( Gilda), Triest ( Musetta, Antonia )Brasilien ( Alzira ), Nizza & Nante ( Le Coq D’or ), Neapel & Rom ( La Boheme & I Capuletti e i Montecchi ), Buenos Aires ( Turandot), Frankreich ( La Boheme), Los Angeles ( Lucia ) Hong & China ( Romeo et Juliette ).
Ihr Repertoire umfasst neben den genannten zu dem noch die Rollen der: Violetta, Euridice, Michaele, Adina, Rosina, Liu, Norina und Manon.
Mit dem Tbilisi Symphony Orchestra legte sie 2001 ein interessantes Solorecitel vor.
Wenn man der CD trauen darf ist ihre Stimme vor allen ein lyrischer Sopran mit einer enormen Schallkraft, mit vokal eher wenigen berührenden Momenten, die Arie aus Gianni Schicchi hat man auch schon berückender gehört.
Wer Eteri Lamoris hören möchte tut dieses eher wegen ihrer Virtuosität, die man in Arien aus Linda de Chamounix, Don Pasquale oder La Boheme zu hören bekommt.
Auch die Bach Kantate Nr. 51, Vivaldis Laudate Pueri und Mozarts Alleluja sind hier empfehlenswert um einen positiven Eindruck von der Stimme zu erhalten.
Ebenfalls zu empfehlen wäre noch ein Querschnitt einer La Traviata auch hier kommen die positiven Aspekte ihrer Stimme zum tragen.
Des weiteren zu empfehlen wäre ein Recitel mit spanischen Liedern.
Alles in allem habe ich den Eindruck gewonnen, das diese Sängerin auf Grund ihrer sängerischen Qualitäten einer N. Dessay, D. Damrau oder auch A. Dasch durchaus ebenbürtig gegenüber steht.

CD: Opera Arias, Virtuosissimo, Best from La Traviata, My Fav

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Opernexperte
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