Francesco Maria Veracini: Overtures & Concerti Vol 2 (CPO)

Mit einem packenden, spannungsgeladenen Entré steigen L’Arte dell’Arco unter der Leitung von Federico Guglielmo in die Overture I in B flat major mit herrlich herausgearbeiteten virtuosen Streicherpassagen ein. Auch in der Sonate I in G-minor offenbart sich dieser gleiche mitreißende Streicherklang und diese spannungsgeladene Energie im Beginn. Flott und mit feinsinnig ausziselierten virtuosen Violinensequenzen begeistert dieses Konzert von der ersten Sekunde an. Einfühlsam wird die Sonata V in c major ausgedeutet mit grandiosen virtuosen Passagen. Die Overture III in b flat major kommt etwas verhaltener daher, begeistert dann aber doch durch ihre rhythmisch akzentuierten virtuosen Passagen. Eine CD an der einfach kein Weg vorbei führen sollte.

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Mirable Mysterium – Sächsisches Vokalensemble – (CPO)

Bei der Choral Music for Christmas treffen wir auf Kompositionen  von Heinrich Isaak, Johannes Eccard, Günter Rasphael, Andreas Hammerschmidt, Claudio Monteverdi, Heinrich Schütz, Josef Gabriel Rheinberger, Max Reger, Jacobus Gallus, Carl Thiel, Felix Woyrsch, Eric Whitascre, Jan Sandström, Herbert Howells, John Rutter, Antonin Tucapsky und Morten Lauridsen. Oblgeich die Stimmen exzellent aufeinander abgestimmt sind und sich ein harmonisches Klangbild ergibt, heben sich die Werke vom gesanglichen Ausdruck zu wenig von einander ab. Es klingt doch alles relativ ähnlich, auch wenn manches der Gregorianik entlehnt, während anderes eher der moderneren Kirchenmusik verhaftet ist, könnte dieses von Sächsischen Vocalensemble, welches unter der Leitung von Matthias Jung hier zu hören ist, noch expliciter herausarbeiten. Dennoch ist sich der Verfasser ganz sicher, das Freunde dieser gehobenen Chorgesangskunst von dieser CD begeistert sein werden.

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John Psathas: Percussion Project Vol. 1 (Navona Records)

Auf dieser CD setzen sich Justin Alexander, Brian Badouff, Omar ‚Camenates, Tommy Dobbs, Emma Gierszal,Justin Lamb, Melinda Leonce, Brian Nozny, Ryan Patterson und Luis Rivera mit dem kompositorischen Schaffen von John Psathas auseinander. „Corybas“wird zu Beginn feinsinnig und dennoch rhythmisch akzentuiert ausgeformt. „Piano Quintet“ mit Daniel Koppelman am Klavier beginnt im 1. Satz mit feinsinnigen Percussionsequenzen, die sich an dramatischer Intensität langsam steigert. Der 2. Satz offenbart zu Beginn ein ähnliches perlendes Klangbild und der 3. Satz begeistert durch sein perlendes virtuoseres Klangbild. „Drum Dances“ mit Justin Alexander  bietet ein Klangspektrum an, das in seiner Bandbreite einfach begeistert vom feinsinnigsten Pianissiomo, über rhythmisch pointierte Passagen mit grandiosen dynamischen Abstufungen, bis hin einer Virtuosität die einen fast aus dem Gestühl zieht. „Muisca“ mit Omar Camenates am Vibraphone und Ryan Patterson an der Marimba begeistert durch ihre sensitive, feinsinnige Ausformung, was sich auch auf „Il Chia“ mit Omar Camenates am Vibraphone und Emma Gierszal an der Marimba bezieht, während es bei „El Dorado“ mit Omar Camenates am Vibraphone und Ryan Patterson an der Marimba die dramatischere rhythmische Prägnanz ist. „Matre’s dance“ mit Omar Camenates begeistert durch die Leichtigkeit des Klangbildes in den virtuoseren Passagen. „Jettatura“ mit Omar Camenates an der Marimba und am Vibraphone und Justin Lamb ebenfalls Marimba und Vibraphone begeistern durch eine einfühlsame Werkausdeutung. Abschließend „Aegean“ das durch seine zarten Pianopassagen begeistert. Eine CD von der man sich gar nicht wieder losreißen möchte.

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Garth Baxter: Resistance (Navona Records)

In „The silver run“ bestehend aus den Teilen „Idyll“ und Cascading“ begeistert Melissa Wertheimer durch ihr gefühlvolles Flötenspiel mit wunderschönen Trillern und Andrew Steward durch seine einfühlsame Interpretation am Klavier. „Could you dream what I dream“ begeistern  Nicholas Currie an der Violine und Diana Greene am Klavier durch eine einfühlsame und dennoch mit einer gewissen Innenspannung versehenen Interpretation. „The larmes encadrées“ mit Kenny Balk am Saxophone und Bongnee Lee am Klavier bieten ebenfalls eine einfühlsame Werkinterpretation an. Flotter und rhythmisch pointiert interpretiert Andrew Stewart am Klavier das Werk „Resistance“ „Macpherson’s lament“ mit dem Azimuth String Quartet, Nicholas Currie und James Tung an der Violine, Alice Tung an der Viola und Andam Gonzales am Cello erklingt gefühlvoll und berührend. „Romance without words“ mit Andrew Stewart am Klavier wird feinsinnig und mit schwebendem Pianopassagen ausgeformt. „Il y a longtemps“ mit Nicholas Currie an der Violine und Diana Greene am Klavier begeistert durch die feinsinnig Eleganz ihrer Interpretation. „Ballade for a princess“ mit Andrew Steward am Klavier werden die ersten Noten eher separiert anschlagen, bevor sich ein gebundener, harmonischer Tonfall entwickelt. „Edgefield“ mit dem Arabesque Duo, Kathrin Murray und Troy King Gitarre, wird gefühlvoll und feinsinnig ausziseliert. Abschließend „From the headwaters“ mit dem West Shore piano trio, Heather Haughn an der Violine, Diana Flesner am Cello und Jay DeWire am Klavier begeistert mit seinem berührenden Streicherklang zu Beginn, der im weiteren Verlauf einen eher moderner anmutenden Klangcharakter annimmt.

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Peace, Nature & Renewal: the music of Mark Dal Porto (Navona Records)

Den Anfang macht das Moravian Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Petr Vronsky mit “ Song of eternity for orchestra“, grandios diese Innenspannung bei diesem zu Beginn eher getragen weniger spektakulär anmutenden Werk, bis es sich an dramatischer Intensität langsam mehr und mehr zu steigern versteht. Es folgt „I seek rest for my lonely heart for a cappella choir mit Vox ventura unter der Leitung von Andrew Shenton, mutet getragen und leider weniger aufregend an,  flotter und unbeschwerter dann „When your song rang out to me for sabt choir“. Es folgt „Romance for Oboe and Piano“. Tracy Kerr (Oboe) startet hier mit einem gefühlvollen Entré, während Mark Dal Porto nach einem ebenfalls eher sanfter anmutenden Entré, durch seinen energischeren Anschlag die Spannungskurve ansteigen lässt. „Spring, the sweet spring for sabt Choir“ überrascht durch eine dramatische Innenspannung, die sich sowohl in den Stimmen des Chores wie auch im Spiel des Pianisten wiederspiegelt. „Exotic animals suite for woodwind quintet, besteht aus den Teilen „Exotic birds“, Exotic snakes and lizards“ und “ exotic cats“. Der 1. Satz mutete in seinem bunten treiben etwas atonal an, dennoch wird die Charakteristik der darzustellende Tiere gut getroffen. Der 2. Satz klingt bei getragenerem Tempo schon melodischer, während der 3. Satz auf humoristische Art und Weise die charakteristischen Eigenschaften dieser Katzen gekonnt herausarbeitet. Abschließend „Mystic mountain for orchestra“ mit dem Moravian Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Petr Vronsky, mit seinem berührenden, zarten Entré und einem sich immer mehr steigernden majestätischem Tonfall.

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Matej Mestrovic: 3 Rhapsodies for piano and orchestra (Navona Records)

Auf dieser CD hören wir das Zagreb Philharmonia Orchestra unter der Leitung von Miran Vaupotic mit Matej Mestrovic am Klavier Mit einem dramatisch, explosiven orchestralem Entré reißt einen „Birth of the River“ aus der Danube Rhapsody von Matej Mestrovic förmlich aus dem Gestühl. Mit abnehmender orchestraler Intensität setzt auch das Klavier gefühlvoll und feinsinnig ein. „Danube Dance“ erklingt rhythmisch prägnant. „Water refelctions“ offenbart zu Beginn einen feinsinnigen, berührenden, fast schon flüsternd anmutenden Klang. „Danubius“ ist energiegeladen und rhythmisch prägnant, grandios. Chinese Rhypsodie“ ist ebenfalls geprägt von einer dramatisch, packenden, rhythmischen Intensität. Es folgt die New England rhapsody mit den Teilen “ New England vibe“, “ Poco a poco“ und „Fly over North Hampton“ Der 1. Satz begeistert durch ein rhythmisches Percussion solo, der 2. Satz durch seine zarten, gefühlvollen Klavierpassagen, und der 3. Satz durch seine rhythmische Prägnanz.

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Kile Smith: The Arc in the sky / Evolution Spirits (Navona Records)

Der Chor “ The Crossing“ interpretieren auf der 1. CD Kompositionen von Kile Smith. „Why did they all shout“ ist ein vielschichtiges, flottes, eher der Moderne angelehntes  Werk, mit einer weniger perfekt anmutenden Stimmengführung. „There are not many songs“ scheint vom Klangspektrum her eher der Kirchenmusik entlehnt zu sein, bei getragenem, feierlich anmutenden Klangbild, während „Cherubim & Palm trees“ schon wieder eher weltlich anmutet. „I want to write a book of praise“ hat eher diesen mittelalterlichen Klangcharakter, während „The light of the afternoon is on the houses“ moderner anmutet. „Psalm“ hat auch wiederum eher einen sakralen Kangcharakter. „Jerusalem“, mutet heiter und unbeschwert an, während  „I would stand and watch them“ einen eher nachdenklichen Klangcharakter offenbart. Abschließend erklingt “ The arc“ in einem modernen, fast schon ein wenig atonal anmutendem Klanggewand.

Während  auf der 2. CD ein eher gemischtes Programm angeboten wird. Es beginnt mit „Poem for 2084“ von Edie Hill, einem eher modernem Chorwerk, gefolgt von „Entral, pastores, entrai“ von Gregory W.Brown, welches einen eher sakralen Klangcharakter offenbart. Angels song with mirth and Glee“ von James Shrader mutet da schon wieder eher weltlich an, während „Be still“ von Bruce Barcock eher sakral anmutet. Es folgen 3 Kompositionen von Gregory W. Brown „To stir up our why“, “ Observing  nature“ und “ asking of nature“ Das erste mutet getragen sakral, das zweite überrascht mit einem dramatisch angehauchten Klavierintro, welches in seiner Dramatik allerdings vom Chor nicht aufgegriffen wird, hier fällt die Spannungskurve eher rapide ab, während sich bei der  dritten Komposition, nach einem kurzen dramatischen Klavieranschlag, das gleiche abspielt. Auch die abschließenden Kompositionen „Y did refresh“ von Jonathan Sheffer, To Elliott“  und My mistress eyes“ von Christopher J. Hoh, „Marvellous error“ von Edie Hill und „Five woman bathing in moonlight“ haben diesen getragenen eher sakralen Klangcharakter.

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