Kile Smith: The Arc in the sky / Evolution Spirits (Navona Records)

Der Chor “ The Crossing“ interpretieren auf der 1. CD Kompositionen von Kile Smith. „Why did they all shout“ ist ein vielschichtiges, flottes, eher der Moderne angelehntes  Werk, mit einer weniger perfekt anmutenden Stimmengführung. „There are not many songs“ scheint vom Klangspektrum her eher der Kirchenmusik entlehnt zu sein, bei getragenem, feierlich anmutenden Klangbild, während „Cherubim & Palm trees“ schon wieder eher weltlich anmutet. „I want to write a book of praise“ hat eher diesen mittelalterlichen Klangcharakter, während „The light of the afternoon is on the houses“ moderner anmutet. „Psalm“ hat auch wiederum eher einen sakralen Kangcharakter. „Jerusalem“, mutet heiter und unbeschwert an, während  „I would stand and watch them“ einen eher nachdenklichen Klangcharakter offenbart. Abschließend erklingt “ The arc“ in einem modernen, fast schon ein wenig atonal anmutendem Klanggewand.

Während  auf der 2. CD ein eher gemischtes Programm angeboten wird. Es beginnt mit „Poem for 2084“ von Edie Hill, einem eher modernem Chorwerk, gefolgt von „Entral, pastores, entrai“ von Gregory W.Brown, welches einen eher sakralen Klangcharakter offenbart. Angels song with mirth and Glee“ von James Shrader mutet da schon wieder eher weltlich an, während „Be still“ von Bruce Barcock eher sakral anmutet. Es folgen 3 Kompositionen von Gregory W. Brown „To stir up our why“, “ Observing  nature“ und “ asking of nature“ Das erste mutet getragen sakral, das zweite überrascht mit einem dramatisch angehauchten Klavierintro, welches in seiner Dramatik allerdings vom Chor nicht aufgegriffen wird, hier fällt die Spannungskurve eher rapide ab, während sich bei der  dritten Komposition, nach einem kurzen dramatischen Klavieranschlag, das gleiche abspielt. Auch die abschließenden Kompositionen „Y did refresh“ von Jonathan Sheffer, To Elliott“  und My mistress eyes“ von Christopher J. Hoh, „Marvellous error“ von Edie Hill und „Five woman bathing in moonlight“ haben diesen getragenen eher sakralen Klangcharakter.

Über godenrath

Opernexperte
Dieser Beitrag wurde unter 02.14 Navona Records (Carmine Miranda , Kaviani: Te Deum) veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s