Johann Sebastian Bach: Weinachtsoratorium – Martin Fleming – (Berlin)

Martin Fleming und die Dresdner Philharmoniker treffen genau den richtigen Tonfall. Der Dresdner Kreuzchor klingt verglichen  mit dem Chor in der jetzt ebenfalls neu aufgelegten  Koopman Produktion etwas züchtiger und vom Klangbild her dunkler. Auch das Tempo ist getragener, dadurch wirkt diese Heiterkeit nicht ganz so bezwingend, sondern eher feierlicher. Peter Schreier ist in der Rolle des Evangelisten voll in seinem Element und gibt hier eine feinsinnige und fesselnde Interpretation, vielleicht seine beste Rolle. Annelies Burmeister besticht durch ihren klangschönen Alt, der sich sowohl in der Höhe wie auch in der Tiefe hervorragend zu entfalten versteht. Theo Adam versteht es  die Gefühle der darzustellenden Person glaubwürdig ins Publikum zu projizieren und wirkt hier als der Mensch, der das ganze wirklich durchlebt Arleen Auger besticht durch ihren leuchtenden, bezwingenden Sopran, eine der besten gesanglichen Leistungen der Stereo Ära, was die  Interpretation dieses Werkes  angelangt.

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