Hans Elsackers, Henk Neven, Jan Bastiaan Neven –

Mit Liedern von Borodin, Dargomyzhsky, Glinka, Prokoffiev, Rachmaninov und Tschaikovsky, meldet sich der Bariton Henk Neven zurück. Mit seinem Begleiter Hans Eijsackers und seinem Bruder Jan Bastiaan Neven am Cello begleitet ist ihm erneut ein ganz großer Wurf gelungen. Mit seiner eher lyrischen Bariton-Stimme, die insbesondere durch sein elegant anmutendes Timbre auffällt, gelingt ihm eine feinsinnige überaus nuancierte Textausdeutung. Die Art wie es ihm gelingt die einzelnen Worte zu modellieren und seine differenzierte Textinterpretation lassen jedes einzelnen Lied zu einem Kleinod der ganz besonderen Art werden. Dieses wird durch den Klang des Cellos noch zusätzlich verstärkt. Hier bekommt jeder Komponist und jede Komposition eine individuellen Klangfarbe. Bis auf Doubt von Glinka und Elegy von Dargomyzhsky wurden alle Lieder von Hans Eijsackers und Jan Bastiaan Neven eigens für Klavier und Cello arrangiert. Angereichert wurde dieser Abend durch die trefflichen Interpretationen der „Morceaux de fantasie op. 3“, dem „Prelude in g-sharp minor op. 32/12“ (beides von Rachmaninov),  Chouticha, The sad merchant und Dance of Chout’s daughter (alle drei von Borodin) von Jan Bastiaan Neven am Cello und Hans Eijsackers am Klavier, die auch hierfür die Arrangements erarbeiteten.

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