Mischa & Lily Maisky – 20th Century classics – (Universal)

Zu Beginn hören wir von Benjamin Britten „Sonata for cello and piano in c-major. modern und dennoch melodisch mit einem feinsinnigen, eleganten Celloklang und einem eher dramatisch, packenden Klavierklang im 1. Satz, im 2. Satz treten insbesondere die gefühlvollen Triller am Klavier in den Vordergrund, der 3. Satz wird dann feinsinnig ausziseliert, während der dritte Satz, dramatisch, rhythmisch prägnant ausgeführt wird und der letzte Satz vor allem durch seine dramatische Intensität besticht. „Prayer“ von Ernst Bloch wird berührend und gefühlvoll ausziseliert, Bei Bela Bartoks „Romanian Folk Dances“ besticht der erste durch seine rhythmische Dramatik, der zweite, durch seine lyrische Eleganz, der dritte durch seine poetische anmutenden und dennoch modernen Klang, der vierte durchs eine berückende Schönheit, während der fünfte und der sechste durch ihre dramatische Intensität und der letzte zudem noch eine atemberaubende Virtuosität an den Tag legt. Der „Russian maiden’s song“ von Igor Stravinsky klingt modern und wird dennoch gefühlvoll ausziseliert, großartig die dynamischen Abstufungen in den Pianopassagen. Feinsinnig und gefühlvoll erklingt „dance of the girls with Lilies“ von Sergei Prokofiev. Das „Adagio“ von Dmitri Shostakovich besticht durch seine lyrische Eleganz. „Le grand Tango“ von Astor Piazzolla wird rhythmisch prägnant ausgeformt. Die „Two pieces“ und das erste der „Three little Pieces“ von Anton Webern werden überaus gefühlvoll ausgeformt, das zweite erhält einen berührenden Unterton. Auch der 5. und 6. Teil der „Quatuor pour la fin du temps“ von Olivier Messiaen werden berührend und gefühlvoll ausgeformt. Auf der Bonus CD hören wir trotz des leicht angerauten Tonfalls, eine gefühlvoll ausziselierte Interpretation des „Preludes“ der „Bachianas Brasileiras No. 1“. Abschließend hören wird mit dem Luzerner Sinfonieorchester unter der Leitung des Komponisten das „Concerto for cello and orchestra“ von Benjamin Yusupov ( geboren 1962) Livemitgeschnitten am 10.01.2008. Unverständlich das dieses erst jetzt, 11 Jahre und 9 Monate später veröffentlicht wird. Der 1. Satz klingt modern, gefühlvoll und berührend ausziseliert, der 2. Satz klingt modern, hat eine rhythmisch prägnanten Beginn und wird dann mit einfühlsamen Pianopassagen fortgesetzt. Der dritte Satz besticht durch seine dramatische Intensität und der letzte  wiederum durchs eine gefühlvollen Pianopassagen.

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