Giuseppe Verdi: Aida; Moskau 16.05.2019; Konzertant (DVD, Premiere Opera)

Unter der Leitung von Valery Kiryanov bietet sich dem Zuschauer ein exezellenter, etwas getragen anmutender Orchesterklang, lediglich beim Triumphmarsch ging beiden etwas die Luft aus, gelangweilt und jegliche Inspiration herunter gespielt. Elean Mikhailenko bot eine grandiose Aida, von ihr möchte der Verfasser unbedingt mehr hören.  Kseniya Vyaznikova war, wenn auch stellenweise etwas hart von der Stimmführung her, dennoch eine betörende Amneris., sie wäre sicherlich auch als Azucena und Ulrica umwerfend. Ivan Gyngazov besitzt als Radames zwar eine attraktive Stimmfarbe, aber leider keine exzellente Technik. Die Töne schwingen zum Ende der Phrasen nicht aus, sondern brechen abrupt ab. Die übrige Besetzung: Grigory Solovyev, Mikhail Guzhov, Alexey Dedov, Nikolay Melikov und Marina Karpechenko runden das hervorragend aufeinander abgestimmte Ensemble perfekt ab.  Bis auf die zwei erwähnten Schwächen, dennoch eine schlüssige, in sich stimmige, spannende Aufführung.

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