Gateways – Chen, Kreisler, Rachmaninov – Maxim Vengerov – (Universal)

Nach Carl Orff Camina Burana ist Gateways das zweite Album, dass das Shanhai Symphony Orchester unter der Leitung von Long Yu für die Deutsche Gramophone eingespielt hat. Die CD wird eröffnet mit „The Five Elements“ von Wu Xig . Der Orchesterklang ist modern, teilweise etwas minimalisch und geprägt von einer fernöstlichen Klangsprache. „Bei „Shui“ hört man stellenweise das Wasser plätschern, „Mu“ bekommt einen perlenden aber auch dramatischen Klangcharakter, bei „Huo“ meint man die Flammenspitzen fröhlich tanzen zu sehen, bei „Tu“ meint man eine sich unendlich erstreckende Weite zu sehen und bei „Jin“ meint man zu hören, wie das Metall bearbeitet wird. Es folgt „La joie de la souffrance“ concerto for violin and orchestra. Maxim Vengerov beginnt im „Désolation“  mit einem gefühlvollen Piano bis der Ton dann langsam an dramatischer Intensität und Virtuosität zunimmt um dann im „Solitaire“ darauf in dieses berückende Piano zurückzufallen. „Diviment solitaire“ besticht durch dieses zauberhafte gefühlvolle Piano, „Excite par des illusions“ gelingt rhythmisch pointiert mit großartig ausgeformten Virtuosenpassagen, „Soulagement mélancholique“ besticht durch seine berückende Schönheit, was auch auf „La beauté de la souffrance“ und „La béaute solitaire“, zutrifft. Rhythmisch pointiert, dann „Se laisser emballer par la folie“, während „Chant déchirant“ mit seiner dramatischen Intensität gleich zu Beginn begeistert um dann wiederum zarte Pianotöne hervorzuzaubern. Abschließend dann „Un lueur de lumiere“ das wiederum im zartesten Piano beginnt. Es folgt von Fritz Kreisler „Tambourin chinois op. 3, rhythmisch pointiert mit einer herrlichen Virtuosität ausgedeutet. Abschließend die „Symphonic Dances“ von Sergei Rachmaninov, die mit einem fesselnden, dramatischen Entré beginnen und dann erst einmal lyrischer zu werden. Der 2. Satz beginnt rhythmisch pointiert mit wunderschön ausgeformten Trillern der Bläser, während der 3. Satz eher etwas gemächlich daher kommt.

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