Blockflötenabend, Bachelorsprüfung von Narumi Ogami, Klasse Prof. Peter Holtslag (HfMT, 24.06.2019)

Der Abend wurde eröffnet mit der Premiere Suitte, op. 2 von Louis-Antoine Dornell. Der 1. Satz klang gefühlvoll bei getragenem Tempi, im 2. Satz bestachen durch schön angedeutete Triller, im 3. Satz  überraschten die dynamische Akzente, leider nur war der Tonfall der ersten 3 Sätze etwas zu ähnlich, erst im 4. Satz änderte sich dieses, er war schwungvoller und die gemäßigten virtuosen Passagen wurden gut ausgeformt. Der 5. Satz wurde einfühlsam interpretiert,schön ausziseliert, sie setzte musikalische Akzente, das ganze hätte allerdings etwas mehr Emotionen versprühen dürfen. Obgleich Elena Khurgina am Cembalo einfühlsam spielte und das ganze mit schönen Trillern schmückte klang es ein wenig uninspiriert. Von Antoine Holborne folgte The fruit of the love -Hermoza und The Honie-suckle – the fairie round. Hier spielte sie mit Eunah Choi, Nora Dhom, Tilman Clasen, Wiebke Putz – Blockföte zusammen. Der etwas weniger homogene Klang schien gewollt gewesen zu sein. Es wurden schöne Akzente gesetzt und auch die virtuosen Passagen wurden gut ausgeformt. Von Jacques Paisible folgte die Sonate XIII in C-Dur. mit Nadine Remmert am Cembalo. Hier spielte Narumi Ogami den 1. getragenen anmutenden Satz einfühlsam mit schönen Trillern, im 2. Satz wiederum sehr einfühlsam mit schön ausgeformten Trillern, im 3. Satz mit anmutigen Trillern und gut ausgeformten virtuosen Passagen. Abschließend von Marin Marais die Suite in C-Dur mit Elena Khurgina am Cembalo ( leider auch hier ein eher weniger inspiriert wirkender Klang) und Eunah Choi Blockflöte (im ersten Satz akzentuiert, im 4 Satz einfühlsam mit schönen Trillern, im 5. Satz rhythmisch prägnant). Narumi Ogami spielte den 1. , 2. und 4. Satz akzentuiert mit schönen Trillern, im 3. Satz wurden die virtuosen Passagen gut ausgeführt,  den 5. Satz wurde rhythmisch prägnant gestaltet, den  6. Satz obgleich gefühlvoll, leider etwas temperamentlos, mit schönen Trillern und auch den 7. Satz gestaltete sie obgleich gefühlvoll gespielt, mit schönen virtuosen Passagen etwas langatmig.

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