Amy Dickson. In Circles – Soprano & Alto Saxophones (Sony)

Die Saxophonistin Amy Dickson überrascht auf dieser CD mit 20 Titeln bei denen zumindest 2 Kompositionen die 10 Minutenmarge überschreiten. Die Kompositionen sind u.a. von Pessard, Sculthorpe, Falla, Macmillan, Grainger, Brahms, Vaughan Williams und Edwards. Bei Sculthorpe glaubt man stellenweise die Stimme eines Auerhahns zu hören. Amy Dickson spielt einfühlsam und formt z. B. in Macmillans „from Galloway“ schöne Triller aus. Auch in seinem Saxophonekonzert ( es handelt sich in diesem Falle um einen Livemitschnitt), das vom Klangspektrum her eher modern anmutet, gelingen wunderschön ausziselierte Triller, neben kurzen Phrasen voller dramatischer Intensität und rhythmischer Prägnanz. Das Adelaide Symphony Orchester unter der Leitung von Nicholas Carter bietet hierfür den idealen Klangteppich. Manche Töne wecken Erinnerungen an eine Dampflokomotive andere scheinen der Klezmer – Musik entlehnt zu sein. Mit dem Pianisten Daniel de Borah gelingt ihr eine gefühlvoll, immer rasanter werdende Interpretation des Ungarischen Tanzes No. 4 von Johannes Brahms. Ebenso gefühlvoll werden auch „Six Studies in English Folk-Song“ von Ralph Vaughan Williams abermals mit dem Pianisten Daniel de Borah ausgeformt.

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Opernexperte
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