Johann Sebastian Bach: Sonatas for violin and keyboard – Reanud Capucon, David Fray (Warner)

Die Sonate Nr. 5 beginnt David Fray mit einer Eleganz und einer Feinsinnigkeit, die den Zuhörer auf Anhieb verzaubert. Renaud Capucon Violinenton steht dem in nichts nach, auch erlebt die Zuhörer eine Eleganz und Feinsinnigkeit bei ihm, die man nicht häufig in dieser Form zu hören bekommt. Im zweiten Satz, zieht David Fray mit einem perlend anmutenden Klavierton das Tempo deutlich an. In der 3. Sonate lassen diese wundervollen Triller im Adagio und schließlich diese mitreißende Virtuosität im letzten Satz im Spiel von Daniel Fray aufhorchen. In der 4. Sonate werden die virtuosen Passagen von einer zarten Eleganz ausgeführt, die man eher seltener zu hören bekommt und dann diese traumhaften schwebenden Triller und diese schwebende Leichtigkeit des Anschlages bei den virtuosen Passagen von Daniel Fray. Auch der Beginn der 6. Sonate zeichnet sich wiederum durch diese schwebende Leichtigkeit im Spiel beider aus und im Largo wiederum diese zauberhafte Eleganz und diese zarten Triller von Renaud Capucon. Dennoch muß man anmerken, manches hätte etwas Eloquenter ausgeformt werden können und die Sonaten klingen was ihre Interpretation anbelangt etwas zu ähnlich, hier hätten die unterschiedlichen, musikalisch charakteristischen Merkmale deutlicher herausgearbeitet werden können.

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