Minju Choi: Boundless – American works for Solo Piano – (Navona Records)

Die Pianistin Minju Choi bietet auf dieser CD amerikanischen Komponisten eine Plattform, die allesamt ihre eigene Interpretation und ihren eigenen kulturellen Hintergrund zum Thema „Boundless“ haben. Die CD wird eröffnet mit „Pulse“ von Ching-Chu Hu (1969). Schon gleich die erste Komposition „Anxious“ aus „Pulse“  bietet dramatische Intensität, wundervolle Läufe und schön ausgeformte Triller. Perlende Läufe finden sich dann in „Anticipation“ wieder. Einfühlsam und berührend „Dreams“, ebenso gelungen die Ausformung der virtuosen Passagen bei „Adrenaline“. Modern und weniger melodisch vom Klangbild her die „Sonata Andina No. 1“ von Gabriela Lena Frank (1972), die schon im „Allegro“ gut ausgeformte virtuose Laufpassagen und großartige ausgeformte Triller bietet, während „Himono Inca“ aus in ihrer Intensität variierenden Staccato Tönen besteht. Perlend anmutende Läufe bestechen im „Adagio Illariy“, welches im Pianissimo gefühlvoll ausklingt. Das „Finale Saqsampillo“ ist eher von dramatischerer Intensität geprägt. Der erste Satz „Fast“ aus der Sonata for piano les hiboux blancs „the white owles“ von Philip Lasser (1963) besticht durch seine ungemeine Virtuosität. Einfühlsam der Satz „Slow“, tiefsinnig dann die Interpretation des Schlußsatzes „Fast, in the style of a toccata“.

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