Veronique Gens – Tragédiennes 1-3 (Warner)

In den Jahren 2005, 2008 und 2011 widmete sich die französische Sopranisten den Tragödinnen des französischen Opernfaches von Lully bis Saint Sans. Christophe Rousset und die les Talens Lyriques sorgten hierbei für einen exezellenten Klangteppich. Mit ihrer charaktreristsichen sopranstimme gelang es Veronique Gens auf die ihr einzigartige Art und Weise Frauenfiguren wie der Armide (Lully, Gluck, Sacchini) der Cassandra ( Berlioz), die Didon (Berlioz, Piccini), Alceste (Gluck), Hermione ( Gretry, de Arriaga), der Elisabeth (Verdi), Iphigenie (Gluck,) Andromeda (Kreutzer) und der Antigone (Sacchini) um jetzt nur einige herauszugreifen ein unverwechselbares Gesicht zu verleihen. Berührend, ergreifen, vielleicht auch ein wenig verstörend gelingt es Veronique Gens hier die individuellen Charaktere der einzelnen Frauen zu zeichnen. Dabei findet sie nicht nur für die einzelnen Frauenrollen, sondern auch für die einzelnen Komponisten, da jeder von ihnen eine andere Facette der Rolle herauszuzeichnen bereit war, einen individuellen Tonfall. Eine Ariensammlung, die man gehört haben sollte.

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