Liepaja (Lettland) Concerti Vol 1 – Liepaja Symphony Orchester; Atvars Lakstigala – (Odradek)

Auf dieser Doppel-CD befinden sich ausschließlich Werke moderner lettischer Komponistin, die mit ihrem Kompositionen ihre Verbindung zu diesem Land zum Ausdruck bringen möchten. Die erste CD beginnt mit dem Liepaja Concerto No 3 for piano and orchestra (2012)  von Rihards Dubra (1964). Der Klang dieses Concertos ist melodisch und doch modern. Endijs Renemanis am Klavier besticht durch perlende, beschwingte Läufe, die sich zu Beginn mit dominanten anmutenden  Anschläge abwechseln, das Orchester tritt hierbei merklich in den Hintergrund. Das ganze wird dann nach einiger Zeit mit einer an einen Marsch erinnernde Sequenz aus dem Orchester aufgelockert. Der Mittelteil mutet dann zart, sehr melodisch, eher der Romantik entlehnt, an. Dann wird der Klang als Kontrast schroffer , das Orchester bekommt einen dominanteren Klang. Das Liepeja Concerto No. 8 for violin and orchestra (2014) von Vilnis Smidbergs (1944) besticht vor allem durch seinen dramatischen, melodischen Orchesterklang, die Violine gespielt von Ilza Zarinja mutet zu Beginn noch etwas zaghaft an. Gefolgt von einem zauberischem Andante. Im dritten Satz dann ein dominanter Schlagzeugklang und der Klang der Holzbläser und / oder Streicher ( hier ist sich der Verfasser nicht ganz sicher) erinnert ein wenig an einen aufgeschreckten Vogelschwarm. Zum Ende folgt dann ein fulminantes Finale. Auf der 2. CD dann das Liepaja Concerto No 4 „Visions of Artic Night) for clarinet and Orchestra (2012) von Eriks Esenvalds (1977). Gleich zu Beginn besticht  der Klarinettist Ints Daideris mit einigen zauberhaften Trillern im Piano. Das Orchesterklangbild mutet eher rauer, schroffer an. Ebenfalls dramatisch vom musikalischen Klangbild erklingt das Liepaja concerto no. 9 „Gliese 581“ (2014) von Juris Karlsons (1948). in Kärlins Lacis  liepaja concerto No. 10 „42.195“ for flute and oboe and orchestra  hören wir ein längeres musikalisches Zitat aus  Richard Wagners Parsifal. Auf der Flöte hören wir Mike Vilsons und die auf der Oboe Peteris Endzelis. Das Klangbild ist eher modern und die Flöte mutet stellenweise eher disharmonisch an.

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