The Four, neues Castingshowformat geht in die zweite Runde. (Update: 05.08.2018)

Vier junge Talente wurden im Vorfeld von einer Jury, Sean „Diddy“ Combs, DJ. Khaleb und Meghan Trainor ausgewählt. Diese werden dann von anderen herausgefordert. Erscheinen diese der Jury als würdig genug um gegen diese Anzutreten, bekommen sie drei blaue Kreise, dann kommt es zu einer „Challenge“. Am Ende dieser entscheidet dann das Publikum wer weiterkommen darf. Ist das Niveau von The Voice us, was die Jury anbelangt schon erschreckend niedrig, so gelingt es diesem Format, das noch einmal zu unterbieten. Sean „Diddy“ Combs mit seiner selbstverliebten , bornierten, blasierten, arroganten Art ist alles andere als ein Symphatieträger. Viele seiner Kommentare erinnern an ein altes Sprichwort, was der Bauer nicht kennt, isst er nicht. DJ. Khalebs Kommentare sind leider auch eher schlichterer Natur. Und Meghan Trainor, deren Gesangstalente der Verfasser als eher dürftig einstufen würde, ist auch eher anstrengend, wenig symphatisch und mit ihrem musikalischem Fachwissen scheint es auch nicht soweit her zu sein. Hinzu kommt jetzt noch ein überwiegend primitive Mob, der sich im Zuschauerraum befindet und ständig, Eat, Eat, Eat schreit,  an Primitivität kaum noch zu überbieten. Die Anfeuerungsrufe im alten Rom für die Löwen fielen wahrscheinlich so ähnlich aus. Nachdem letzten Stand (Folge 3) sitzen Momentan zwei hoffnungsvolle Talente auf den Plätzen der Vier: James Graham ( schied in Sendung 6 aus, kehrte in Sendung 7 zurück und gewann die Staffel), nett aussehender Typ, ehemaliger Sänger der Gruppe Stereo Kicks, einer Formation die der Verfasser noch aus einer X -Factor Staffel aus Großbritannien kennt. Sehr talentiert, tolles Stimmtimbre und ein guter Stimmumfang, machen seine Interpretation zu etwas ganz besonderem  Jesse Kramer, Rocksänger ( flog in Folge 5 ) , interessantes Stimmtimbre, scheint aber eher ein Softrocker zu sein, gesanglich aber überzeugend, hat zu dem das Plus, er sieht einfach heiß aus  und Sharaya J. eine interessante Rapperin, die zumindest etwas zu sagen hat und das mit eine Energie und einem tollen Stimmtimbre, das Aufhorchen lässt. Die „Challenger“ sind musikalisch auf einem sehr hohen Niveau, das ist das einzige, was dieses ignorante Gefasel der Juroren und das primitive Geschreie des Mobs im Hintergrund erträglich macht. Eine der Höhepunkte in dieser Staffel war der berührende Auftritt von Ebon Lurks, der auf Youtube ein eigenen Kanal unterhält, als er Photograph von Ed Sheeran sang. Hier ein kleiner Tipp, jedes Gerät hat eine Taste zum Vorspulen, nutzen Sie ruhig ausgiebig.  Die Stimme der Moderatorin ist übrigens stellenweise auch enervierend.

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Opernexperte
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