Georg Friedrich Händel: Johannes Passion (CPO)

Wenn jemand heutzutage über die Johannes Passion spricht, dann meint er in 9 von 10 Fällen, weder die von Sofian Gabaidulina Afro Pärt, Georg Gebel (CPO), Giovanni Paisello oder Alessandro Scarlatti, sondern die von Johann Sebastian Bach. Von musikalisch ebenfalls mitreißender Instrumentation ist auch die heutzutage leider weniger bekannte von Georg Friedrich Händel. Spieldauer ca. 60 Minuten. Die La Capella Ducale (Sopran – Ulrike Hofbauer, Ina Siedlaczek, Alto – Alexander Schneider als Pilatus, David Erler, Tenor – Hans Jörg Mammel als Evangelist, Tobias Hunger, Bass – Wolf Matthias Friedrich als Jesus,  Matthias Vierweg) und das Orchester Musica Fiata unter der Leitung von Roland Wilson bieten hier eine herausragende, mitreißende Interpretation. Ein Werk welches keineswegs hinter  jener von Bach sich zu verstecken braucht. Unverständlich das diese Johannes Passions, angesichts so vieler bekannter Werke von Händel, bis heute eher weniger bekannt ist. Vorweg gibt es einen Choral von Johann Crüger und abschließend noch die Kantate: Ach Herr, mich armen Sünder á 9. Eine CD die von der ersten bis zur letzten Note begeistert.

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Opernexperte
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