Johannes Motschmann: Facets of Infinity (Berlin Classics)

Der „Choral“ beginnt mit einem dominanten in die Länge gezogenen Klavierakkord, harmonisch und doch etwas bedrohlich wirkend, etwas was einem Glockenspiel gleicht übernimmt dann im „Moderato“, im perlenden flotten Tempo die Führung, immer wieder unterbrochen durch den Klavierakkord. Schließlich kommt noch ein metallisch anmutender Schlagzeugklang hinzu. Bedrohlich wirkende Orchesteraufwallungen dominieren immer wieder das Klangbild. Im „Andante“ dann ein dunkler, weicher Bläserakkord zu Beginn. Im „Piu Lento“ ein angerauter Streicherklang. Bis das Ganze dann in einem fulminanten Rondo endet.Im „Interlude“ ist zu Beginn eine einzelne Flöte mit einem einzelnen Ton zu hören, dann scheint ein tieferer Ton ihr zu antworten und beide treten in einen Dialog miteinander, bis das  Orchester getragen und mit weichem Klangbild einfällt. Eine CD die den Verfasser von der ersten bis zur letzten Note begeistert hat.

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Opernexperte
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