Joy Fleming (15.11.1944 – 27.09.2017)

Schon mit 14 nahm sie mit dem Lied Ciao, Ciao Bambina an einem lokalen Schlagerwettbewerb teil. Mit 16 sang sie Jazz und Blues für die in Mannheim stationierten US Soldaten. 1966 gründete sie die Band Joy & The Hit Kids. 1968 dann endlich der Durchbruch über den Talentschuppen (eine Sendung des SWF). 1971 mit „Neckarbrückenblues“ die Karriere als Solokünstlerin. Zu ihren bekanntesten Lieder gehören unter anderen auch der Song „Ich sing fer‘ s Finanzamt. 1975 nahm sie zum ersten Mal am Grand Prix mit „Ein Lied kann eine Brücke sein “ teil. Es folgte dann die dreimalige Teilnahmen am Vorentscheid:  1986 mit Marc Berry „Miteinander“, 2001 mit  Lesley Bogaert und Brigitte Oelke „Power of Tust“ und 2002 mit dem Jambalaya Chor „Joy to the world. 2004 saß sie dann in der Jury neben Stefan Raab und Thomas Anders und verhalf auf diesem Wege Max Mutzke  zu seinem großen Durchbruch. Ähnlich wie schon vor ihr Gitte Haening, war es ihr Trotz dieser gewaltigen stimmlichen Möglichkeiten, die sie als eine der begnadetsten deutschen Jazz und Blues Sängerinnen der letzten 40 Jahre empfahl, eine diesbezügliche große internationale Karriere nicht vergönnt gewesen.  Im Laufe ihrer langlebigen Karriere nahm sie zahlreiche Alben auf . Sie verstarb am 27.09.2017 in ihrem Anwesen in Sinsheim mit 72 Jahren vollkommen unerwartet.

Alben:

  • 1970: Overground (als Gruppe Joy Unlimited)
  • 1971: Schmetterlinge (als Gruppe Joy Unlimited)
  • 1973: Joy Fleming
  • 1974: Joy Fleming – live
  • 1974: This Is My Life
  • 1975: Menschenskind
  • 1976: Have a Good Time
  • 1978: I Only Wanna Get Up and Dance
  • 1978: The Final Thing
  • 1981: Vocals and Keyboards only (mit Kristian Schultze)
  • 1984: Helden werden auch mal älter
  • 1984: Joygeboren
  • 1987: N
  • 1992: Mit deinen Augen
  • 1993: Sentimental Journey
  • 1994: Viele Gesichter
  • 1996: L’Attraction
  • 1997: Butzekrampel & mehr
  • 1998: Gedanken einer Frau
  • 2000: Mama Joy
  • 2002: Joy to the World (Joy Fleming & der Jambalaya Chor)
  • 2004: Live Programm
  • 2006: Winterzeit
  • 2007: L’Attraction (Remixed Re-Release)
  • 2010: So bin ich

Zudem wurde sie mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt:

 

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