Die Mörder sind unter uns vs G-20 Gipfel

Als der Verfasser auf einem bekannten Nachrichtenkanal die Gegenüberstellung von Bildern erblickte, auf der einen Seite zu sehen die Verantwortlichen, abgesichert fern ab des Geschehens in der Elbphilharmonie residierend, bei Beethovens 9. mit der vielsagenden Textzeile: Freude schöner Götterfunken ….Alle Menschen werden Brüder“und auf  der anderen Seite im Bild zu sehen, wie der Funke förmlich übersprang. Im Schanzenviertel wurde geplündert, gebrandschatzt, Steine flogen und Menschen fürchteten um ihr Leben. Mittendrin im Geschehen, wie der Verfasser aus gut unterrichteten Kreisen erfuhr, Polizisten, z. T. junge Frauen und Männer gerademal 20 Jahre alt, manchen stand die nackte Angst förmlich ins Gesicht geschrieben. Diese durfte für das Versagen einzelner, mal wieder ihre Haut und Gesundheit zu Markte tragen, mit dem Resultat 478 verletzte Polizeibeamte und zurecht die Hochachtung und der große Rückhalt in der Bevölkerung für ihren Mut das richtige zu tun. Beim Anblick dieser Gegenüberstellung von Bilder,  fiel dem Verfasser eine Szenen aus dem ‚“Film die Mörder sind unter uns“ mit u. a. Hildegard Knef, ein. In einer Stube, sicher und fern ab des Geschehens sind die Offiziere der Wehrmacht vor einem Weihnachtsbaum versammelt und stimmen Weihnachtslieder an, während ihre untergebenen, die Soldaten hunderte von Menschen erschießen. In beiden Fällen die gleichen Bilder, auf der eine Seite die heile Welt, auf der anderen die nackte Gewalt, Menschen die um ihr Leben fürchten. War das vielleicht die ‚Revenge für die verpasste Olympiachance? Hinterher kann sich jeder vor die Kamera stellen und scheinheilig zerknirscht heucheln, nachdem er vorher in sicherere Entfernung fern ab saß:“ Wie leid ihm das alles täte“. Hier hätten Taten folgen müssen, nicht bloß Worte. Einem Politiker wie Helmut Schmidt, wäre das mit Sicherheit nicht passiert, der hätte gewusst was ich gehört.  Sofort raus aus dem Konzert, um vor Ort die Lage zu koordinieren und hätte mit Sicherheit auch bei den Aufräumarbeiten für tatkräftige Unterstützung gesorgt, statt sich fern ab von Hamburg in eine Talkshow zu setzen. In diesem Zusammenhang fallen dem Verfasser noch nur noch ein paar abgewandelte Sätze aus Wagners Walküre ein: Wunschbürgermeister sind Sie gewesen, doch gegen die Bürger dieser Stadt haben Sie gewünscht. Schildmann waren Sie gewesen, doch gegen die Bürger hoben Sie das Schild. Loskiekser waren Sie, doch gegen die Bürger zogen Sie Lose. Was sie waren schrieb ich hier auf, was Sie jetzt sind, das sagen Sie sich selbst. Wunschbürgermeister sind Sie nicht mehr, ziehen Sie die Konsequenz ihres aus niederen Beweggründen begangenen Verbrechen an den Bürger  und an dieser Stadt, diese Bilder werden Hamburg auf ewig nachhängen,  und seien Sie fortan was so Sie nur sind.

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