E-Mail an Katharina Fegebank, zweite Bürgermeisterin von Hamburg

Sehr geehrte Frau Fegebank!

 

Wie „die Welt“ schon so passend titelte: Das war der Gipfel.

Nicht die Hamburger sollten beschützt werden, sondern jene Gäste, die ein Größenwahnsinniger eingeladen hat. Das der Staat jetzt für die entstandenen Schäden (lt.Merkel) finanziell einstehen will, ist noch das Mindeste. Wenn bei einer Veranstaltung die Sicherheit aller nicht garantiert werden kann, dann wird diese Abgesagt, das gilt für Volksfeste, Musikveranstaltungen und hätte auch für den G 20 Gipfel gelten müssen. Stunden lang war die Schanze ein Rechtsfreierraum, selbst „Am großen Burstarr“, brennende Autos, geplünderte Geschäfte, ist das wirklich das Bild, das sie von Hamburg zeigen wollten, dann herzlichen Glückwunsch. Nach diesen Bilden kommen bestimmt viele gern zu besuch. Hier wurde ganz bewußt gegen das Wohl und vor allem gegen die Sicherheit der Bevölkerung gehandelt, die wohl als Bauernopfer herhalten mußten, um unsere wichtigen Besucher zu schützen. Sie wurden gewählt um für das Wohl und die Sicherheit Hamburgs und seiner Bürger zu sorgen, diese Pflicht haben Sie beide auf sträflichste Art und Weise vernachlässigt, daher kann ich jetzt im nachhinein nur hoffen, das Sie wenigsten jetzt den Anstand besitzen und das richtige tun. Sie wurden gewählt, weil man sich in dieser Stadt sicher fühlen möchte, nicht um bürgerkriegsähnliche Zustände zu erleben, die nicht eingetroffen wären, wenn Sie sich gegen Herrn Scholz, der zu einem Zeitpunkt als Hamburger um ihr Leben fürchten mußten ein Konzert in der Elbphilharmonie besuchte, durchgesetzt hätten. Ein Signal das mir eindeutig sagt wie wichtig ihm die hamburgische Bevölkerung ist und danach, statt zu helfen, sitzt er noch in einer Talkshow mit Anne Will und tut so als würde ihn das alles nichts angehen, unglaublich. Darum setzten Sie sich jetzt durch, kündigen Sie den Koalitionsvertrag, falls Herr Scholz, Herr Grote und der Polizeipräsident nicht freiwillig zurücktreten sollten. Denn ich kann mir kaum vorstellen, daß es in Hamburg noch einen einzigen Menschen gibt, der von einem Größenwahnsinnigen regiert  werden möchte, der seine eigene politische Karriere, die er jetzt mit sicherheit begraben kann, über das Wohl der Bevölkerung stellte.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Sven Godenrath

 

(Herausgeber von „Ihr Opernratgeber“)

 

 

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Opernexperte
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