Feliks Nowowiejski: Quo Vadis (CPO)

Schlichtweg grandios: Dieses als Oratorium geltende Werk des polnischen Komponisten und Dirigenten (1877-1946). Der opulente Orchesterklang des Poznan Philharmonic Orchestras unter der Leitung von Lukasz Borowics begeistert sofort. Der Zuhörer wird von diesen, gar nicht an ein Oratorium erinnernde, spannungs- und energiegeladenen Klangwelten, förmlich mitgerissen. Ungewöhnlich, dass dieses musikalische Meisterwerk (von 1903) nicht bekannter und vor allem häufiger im Konzertsaal gespielt und auch auf Tonträgern zugänglich gemacht wurde. CPO bestätigt einmal mehr seinen Ruf als Entdeckungslabel für grandiose, musikalische Meisterwerke. Auch die Besetzung ist herausragend, wenn auch die Solisten vielen weniger bekannt sein dürften. Wioletta Chodowicz (Sopran), Robert Gierlach (Bariton), Wojtek Gierlach (Bass) sind perfekt aufeinander abgestimmt und bilden ein Solistenensemble von höchster Qualität, einhergehend mit einem ausdrucksstarken Klang des Chores. An der Orgel hören wir Slawomir Kaminski. Eine Produktion, die man sich unter gar keinen Umständen entgehen lassen sollte.
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