Sonia Prina: Gluck: Heros in Love (Glossa, Note 1)

Über Jahrzehnte dachten viele Klassikfreunde bei Gluck einzig an Orfeo et Euridice oder an Iphigenie en Tauride, vielleicht sogar noch an Alceste und Armida. Dabei wurde bereits 1964 Le nozze d’Ercole e d’Ebe, 1963 Le cinesi und 1968 Paride ed Elena auf Tonträgern veröffentlicht. 1952 sogar L’invrogne corrige und 1959 Le cadi dupé.1983 folgte dann La corona und La danza und 1990 schließlich L’innocenza giustificate, Les pélerins de la Mecque. 1987 gab es Echo et Narcisse und 2000 il Parnaso confuso, 2005 Le Feste d’Apollon und 2007 Ezio. Mit der italienischen Altistin Sonia Prina wagte Glossa jetzt eine ganze CD mit Gluckarien, von denen 7 allein als -world-premiere recordings- ausgewiesen werden. Arien aus Werken wie Sofonisba, Demetrio, Semiramide und Ippolito werden somit erstmalig einem größeren Hörerkreis zugänglich gemacht. Andere Arien, wie jene aus Ezio, Telemaca, Ipermestra und Demofoote hingegen, wurden schon auf Tonträgern veröffentlicht, selbst wenn sie einer größeren Hörerschar vielleicht dennoch nicht ganz so geläufig sein sollten. Die Altistin Sonia Prina besitzt eine eher charakteristische Stimme mit der sie ihr Publikum begeistert. Mit einer bezwingenden Sinnlichkeit in der Stimme umgarnt sie ihr Publikum; Koloraturen werden bravourös gemeistert.
Eine CD, die man unbedingt gehört haben sollte. La Barocca, unter der Leitung von Ruben Jais, sorgen für einen idealen klangteppich.
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Opernexperte
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