Georg Friedrich Händel: Almira (Hamburgische Staatsoper 20.05.2017)

Das Philharmonische Staatsorchester Hamburg, unter der Leitung von Sebastien Rouland, bot einen exquisiten Händelklang. Die Stimme von Christina Gansch in der Rolle der Almira klang zu Beginn etwas zu lyrisch und sie fing auch etwas verhalten an. Stellenweise wirkte sie auch etwas unsicher. Erst im Laufe des Abends wurde sie immer souveräner, selbstsicherer und vermochte es, schließlich doch noch zu überzeugen. Klara Ek als Edilia hingegen, war von Anfang an präsent und überzeugend. Dorottya Lang als Bellante war einer der Höhepunkte des Abends; einfach umwerfend, wie sie in dieser Rolle zu überzeugen verstand. Viktor Rud gab einen guten Fernando, während Tuomas Katajala zu Beginn etwas weniger charmant wirkte; manche Phrasen hätten einfach eleganter ausgeformt werden müssen. In weiteren Rollen rundeten Pavel Kudinov als Consalvo, Alin Anca als Raymondo und Heather Egebretson als Tabarco dieses in sich harmonische Ensemble ab. im Großen und Ganzen ein unterhaltsamer, kurzweiliger Abend, trotz der ca. dreieinhalbstündigen Spiellänge.

 

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