Giuseppe Verdi: La Traviata; Brüssel 2012; Massis, Cortes, Mioni, Yerna, Cremonini; Acocella (DVD, Premiere Opera)

Der Orchesterklang unter der Leitung von Luciano Acocella ist excellent, wenn auch wie üblich ( 90 % aller Dirigenten begehen an dieser Stelle den gleichen ärgerlichen Fehler) im zweiten Teil des zweiten Aktes ab Alfredo Voi, viel zu schnell und daher nicht differenziert genug. Annick Massis gibt der Violetta ein eher verletzlich anmutendes Klangbild.  Mit ihrer fulminanten Höhe und ihrer differenzierten Rollengestaltung gelingt ihr ein ergreifendes Rollenporträt. Xavier Cortes ist ein passabler Alfredo, die Stimme klingt nicht immer erstklassig, dennoch ein überzeugendes Porträt. Giovanni Meoni gelingt es als Germont pere ein excellentes Rollenporträt vorzulegen. Desweiteren singen: Alexise Yerna, Cristiano Cremonini, Julie Bailly, Roger Joakim, Ziyan Atfeh, Patrick Delcour, Marcel Arpots, Iouri Lel und Marc Tissons. Eine gelungene gegenständliche Produktion mit schönen Kostümen

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