United Airlines zum zweiten

Es ist schon sehr bedenklich, daß es erst zu einem PR Fiasko kommen muß, bevor sich United-Chef Oscar Munoz darauf besinnt, daß es nicht seine Mitarbeiter auf ihren Flügen hin und her sind, die sein Gehalt bezahlen, sondern die Kunden. Auch sehr bedenklich ist es, wenn der Chef eines großen Unternehmens erst dann zur Einsicht kommt etwas falsch gemacht zu haben, nachdem soziale Netzwerke zum Boykott seiner Fluglinie aufgerufen haben. Auch die außergerichtliche Einigung und die Schulung des Personals wird an diesem Imageverlust kaum noch etwas retten können. Wer hier in erster Linie eine Schulung im Umgang mit Kunden und Personal benötige ist wohl am ehesten Herr Munoz selber. Es stellt sich hier für den Verfasser nicht die Frage, in weit Personal geschult werden muß, wenn ein derartiges Szenario von einer Fluglinie ganz offensichtlich durch regelmäßiges Überbuchen von Flugzeugen gewünscht wird, sondern in wie weit Herr Munoz für diese Gesellschaft überhaupt noch tragbar ist.  Wenn an diesem PR Debakel überhaupt noch etwas für diese Fluggesellschaft zu retten sein sollte, dann am ehesten ohne Herr Munoz in dieser Position , da er dieses  durch offensichtliche Inkompetenz erst ermöglichte. Wie das entfernten dieses Mannes aus dieser Position am Medienwirksamsten  funktioniert, hat man an Bord eines seiner Flugzeuge ja schon erfolgreich vorexerziert.

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