American Airlines Passagier mit Gewalt aus Flugzeug gezerrt

Wenn der Verfasser an dieser Stelle schreiben würde, daß ihn diese Art und Weise wie dort mit einem zahlenden Gast umgesprungen wurde überrascht hat, so wäre dieses an Hand von eigenen Erfahrungen die der Verfasser in den USA gemacht hat glatt gelogen. Auch das die Fluggesellschaft hinter dem Wachmann und nicht hinter dem Kunden steht überraschte ihn am wenigstens. Das daraufhin die Aktien nur um 4 Punkte abrutschte ist hingegen ärgerlich, sie hätte fiel tiefer fallen müssen, zumal der Herr den Platz für  Mitarbeiter der Gesellschaft räumen mußte. Die Begründung er wäre nicht kooperativ gewesen und mußte deswegen mit Gewalt entfernt werden, ist dann die nächste Frechheit. Wer zuerst am Schalter ist und dann im Flugzeug seinen bezahlten Sitzplatz eingenommen hat ist drin, alle anderen die meinen das sie nicht Pünktlich sein müssen, haben halt das Nachsehen und wenn eine Fluggsellschaft meint Maschinen aus Profitgier überbuchen zu müssen, dann  müssen diese halt zusehen wie diese ihr Personal von a nach b bekommen. Dieses aber auf dem Rücken von Kunden ausgetragen, ist eine Unverschämtheit hoch drei. Der Verfasser muß hier nur jedem Raten, wenn er oder sie nicht möchte, daß ihnen das gleiche passiert und sie die Fluggsellschaft auf mehrere Millionen Schadenersatz und Schmerzensgeld verklagen müssen, zukünftig von Reisen mit dieser Fluggesellschaft Abstand zu nehmen. In keinem anderen Land welches der Verfasser bisher besucht hat, fühlte der sich dermaßen unfrei und bevormundet wie in den USA. Hier ein paar andere Beispiele:

Als Europäer ist man als Kunde eine andere Behandlung gewohnt als in Amerika. Während Ihnen in Amerika genau vorgeschrieben wird wo und wie sie zu warten haben, haben sie in Deutschland die Wahl, ob sie rechts oder links warten wollen. In Amerika wird Ihnen vorgeschrieben, das sie gefälligst links zu warten haben. So geschehen, während des Wartens auf die Seilbahn in Palm Springs. Nicht bitte und danke, sondern in einem Befehlston, als ob mit dem Kauf einer Karte automatisch zum Leibeigenen der Gesellschaft geworden ist. Am liebsten wäre der Verfasser augenblicklich vom Kauf zurück getreten.

Ein anderes Beispiel zum Thema Kundenservice erlebte der Verfasser bei „Borders“, ein Geschäft das aus gutem Grunde im Amerika, leider auch in Großbrittanien seine Filialen schließen mußte. In einer Einkaufpassage in der Nähe des Zentralparks stand ein großer Aufsteller im Fenster: Autogrammstunde mit Fats Domino. Autogrammstunden kennt der Verfasser aus Deutschland, Österreich und anderen Ländern. Man stellt sich an und die CD oder was man gerade dabei hat wird vom Künstler gern signiert. Nicht so in Amerika, da mußten Sie in diesem Geschäft eine Tribut CD kaufen, auf welcher andere „Künstler“ sich an den Werken Fats Domino’s vergangen haben. Die CD lief im Geschäft, sie klang grauenhaft. Kaum das sie also in der Schlangen standen kam die Durchsage:He is in the house. Kurz darauf, nur wer sich hier diese Tribut CD gekauft hat, ist berechtigt sich zur Autogrammstunde anzustellen, davon war auf dem Aufsteller zu keiner Zeit die Rede gewesen und das Beste kommt zum Schluß. Fats Domino war gar nicht da, er genoss an diesem Tag seinen Aufenthalt in Hamburg. Betrug auf ganzer Linie. In diesem Geschäft hatte der Verfasser nie wieder eingekauft.  Betrug und Kundenmobbing, scheint das Bild zu sein, mit welchem viele amerikanische Unternehmen um Kunden werben.

Und sollten Sie es nach Beendigung einer Aufführung der Metropolitan Opera innerhalb von ca. 30 Minuten immer noch nicht geschafft haben das Gebäude zu verlassen, weil Sie im Kellergeschoß, im Fundbüro, noch nach einem Handschuh fragen, den Sie im Hause verloren haben, werden Sie relativ uncharmant der Tür verwiesen. Das ist der viel gerühmte amerikanische Kundenservice.

Auf die Firmen, mit denen Verfasser auf seiner Seite Zusammenarbeit, treffen diese negative Beispiele nicht zu. Falls es dort Schwierigkeiten geben sollte, werden sie mit ausgesuchter Höflichkeit und überaus zuvorkommend bedient und wenn sie ein Problem haben wird Ihnen dort unverzüglich weitergeholfen. Dieses sind zumindest die Erfahrungen die der Verfasser bisher mit z.B. Premiere Opera und Operapassion gemacht hat, einer der Gründe warum ich diese Firmen auch empfehle.

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Opernexperte
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