Julius Röntgen: Symphonies 9, 21 und Serenade (CPO)

Der Beginn der 9. Sinfonie des deutsch-niederländischen Komponisten und Pianisten Julius Röntgen (1855-1932), klingt modern und eher minimalistisch. Etwas zarter anmutende Flötentöne und harmonische Streicherklänge sind zu Beginn vorherrschend, bis das Orchester nach einigen Minuten zu seiner vollen Klangbreite aufblüht und seine volle Klangpracht entfalten kann. Diese nimmt an Melodik mehr und mehr zu und bekommt einen mitreißenden Klangcharakter. Die Serenade ist mit ihrer dramatischen Melodik in Anlehnung an die Musik der Romantik entstanden. Opulente Klanggebilde wechseln sich mit lyrischen Passagen ab. Die 21. Sinfonie besticht durch einen eher raueren Streicherklang. Der Charakter ist dunkel, modern und dennoch sehr melodisch, spannungsgeladen, mit kurzen, energischen Streicherpassagen, kraftvollen Bläsersequenzen und zum Abschluß markanten Trommelschlägen. Eine grandiose CD, mit der das Brandenburgische Staatsorchester unter der Leitung von David Porcelijn hier seine Zuhörer begeistert.

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