Georges Bizet: Les Pecheur de Perles; Met 16.01.2016 (Blue-ray, Warner)

Die Inszenierung ist konventionell, bunt, opulent und gegenständlich. Gianandrea Noseda und das Metropolitan Opera Orchestra breiten einen schönen Klangteppich aus, auf welchem sich die Sänger, allen voran: Diana Damrau, Matthew Polenzani und Mariusz Kwiencien bestens zurechtfinden. Die Stimme von Matthew Polenzani hat sich in den letzten Jahren zum positiven weiter entwickelt. Sie ist voller und runder und hat, was sein Ausdrucksspektrum anbelangt, dazugewonnen. Die Arie des Nadir wurde nicht, wie es bei manchen Tenören früher und teilweise auch heute noch üblich ist, für den Sänger nach unten transponiert, sondern wird sowohl im Piano wie auch im Pianissimo wunderbar ausgeformt. Auch im vorangegangenen Duett – Au fond du temple- glänzt Matthew Polenzani. Die beiden Stimmen, Mariusz Kwiencien und jene von Matthew Polenzani sind bestens aufeinander abgestimmt. Der Bariton von Mariusz Kwiencien hat einen eher charakteristischeren Stimmklang; auch er gestaltet seine Rolle hervorragend. Diana Damrau ist in der Rolle der Leila brilliant; die Stimme hat in den letzten Jahren an Tiefe und Volumen dazugewonnen. Eine überaus gelungene Produktion.

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