Renee Fleming: Distant Light (DECCA)

Nachdem Renee Fleming erst vor kurzem ihren Rückzug von der Bühne publik gemacht hat, legt sie mit ihrem neuesten Album, eine vielversprechende Zusammenstellung vor. Schon in der Vergangenheit hat sie mit CDs wie u. a. „I want Magic“ und „Love Sublime“, deutlich gemacht, das sie mehr sein möchte als everybodys Darling Diva, sondern ihr Publikum auch hin und wieder einmal mit einem Repertoire herausfordern möchte, das nicht alltäglich ist und auch nicht immer und überall gespielt und eingespielt wird. So ist nach ihrer Weihnachts CD, diese CD wiedereinmal etwas besonderes. Sie umfasst neben Barbers bekannter Knoxville: Sommer 1915 op. 24 Komposition auch Werke von Anders Hilleborg: The strand settings und zum Abschluß noch 3 Kompositionen: Virus, Joga und All is Full of Love, von Björk (g. 1965),bei welchen sie ihrer Stimme einen rauer anmutenden Klangcharakter gibt. Das Royal Stockholm Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Sakari Oramo bietet einen großartigen Klangteppich. Sowohl das Orchester wie auch Renee Fleming, deren Stimme schon die eine oder andere charakteristische Besonderheit aufweisst, gelingt es jedem Komponisten einen eigenständigen Klang zu geben und somit nach jeder musikalischen Komposition neugierig auf die nächst folgende zu machen. Eine CD mit der Renee Fleming bestimmt auch Menschen erreichen und begeistern wird, die ihr sonst immer etwas skeptisch gegenüber standen.

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Opernexperte
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