Alban Berg: Three pieces for orchestra op. 6, three fragments from Wozzeck op. 7, Violin Concerto (MDG Scene)

Alban Bergs Musik wird hier auf den Punkt genau treffend umgesetzt. In den Orchesterstücken (Fassung für kleine Orchester, John Rae), klingt das Musikkollegium Winterthur überaus transparent, im Reigen sogar sehr filigran. Trotz des eher modernen musikalischen Duktuses, sind die Streicher vom Klangbild her nur leicht angeraut zusammen mit einem eher weicher anmutenden Bläserklang. Bei den drei Bruchstücken aus Wozzeck ist der Orchesterklang sehr „leicht“. Bénédicte Tauran’s Stimme ist eher dunkler getönt mit einer brillianten Höhe und einer intensiven Interpretation, ohne dass die Stimme in den dramatischen Ausbrüchen schrill wird. Beim Ringe! Ringe! Rosenkranz fällt ein eher romantisch anmutender Grundton auf. Das zweiteilige Violinenkonzert  spielt Rahel Cunz mit einem eher weicheren Bogenstrich, trotz der modern anmutenden Charakteristik. Das Orchester findet auch in diesem Falle gleich die richtige Grundstimmung.

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Opernexperte
Dieser Beitrag wurde unter 07.06. Porträts C, 07.40. Porträts T veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

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