Olga Georgievskaya – Chaconnes & Songs (Odradek)

Auf ihrem bei Odradek 2014 veröffentlichten Album Chaconnes & Songs beginnt  Olga Georgievskaya mit dem Chaconne in D-major von Bach-Busoni, gefolgt von der Klaviersonate No. 2 von Rachmaninov. Sie beherrscht ihr Instrument und legt dabei ein außergewöhnliches Feingefühl an den Tag, das sich immer wieder in den dynamischen Abstufungen, derer sie fähig ist, bemerkbar macht. Fast könnte man meinen, in ihr hat die natürlich immer noch erfolgreiche und sehr präsente  Martha Argerich eine würdige Nachfolgerin gefunden. So differenziert und mit soviel Fingerspitzengefühl hat der Verfasser ihren Interpretationsstil bisher ganz selten zu hören bekommen. Dass diese Pianistin ein Ausnahmetalent sondergleichen ist, beweist sie nicht nur an ihrem Instrument; ihre ausgesprochen hohe musikalische Begabung setzt sie zudem auch noch dahingehend ein, dass sie Werke anderer Komponisten bearbeitet. Auf dieser CD befinden sich drei Kostproben dieses Talentes, zum einen zwei Bearbeitungen der Stücke von Rachmaninov  mit den Titel „Oh do not Grieve“ und „Fragment from Musset“ und zum anderen eine Vitali Bearbeitung mit dem Titel Chaconne in g-minor. Eine CD, die man unbedingt gehört haben sollte.

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Opernexperte
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