Modest Mussorgsky: Boris Gudonov

Bei dieser Freiluftveranstaltung lieferte die Aleksandre Nevskij Kathedrale in Sofia (2014) die stimmungsvolle Kulisse. Konstantin Chudovsky und das Orchestra of the Sofia Opera liefern hierbei den idealen Klangteppich. Martin Tsonev, der in der Sterbeszene ins Licht, also ins Innere der Kathedrale verschwindet, liefert uns eine beeindruckende Interpretation der Titelpartie. Erstaunlich, dass dieser hervorragende Sänger bisher eher selten international in Erscheinung getreten ist. Irina Zhedkova, mit ihrem wundervollen, dunklen Mezzo, ist als Kseniya hervorragend bei Stimme. Mario Krastev klingt als Fyodor stellenweise etwas unsauber. Sergei Drobishevski überzeugt als Prince Vasiliy. Ebenfalls hervorragend Petar Buchkov als Varlaam und Angel Hristov als Pimen. Hrisimir Damyanov beeindruckt in der Rolle des Gottesnarren. Obgleich hier etliche Kürzungen vorgenommen wurden, ist es eine sehens- und hörenswerte Produktion.

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