Claude Debussy: Pelléas et Mélisande ( Hamburg, d. 10.01.2016 )

An diesem Abend stimmte einmal wieder alles. Kent Nagano sorgte mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburgs für einen wundervollen Klangteppich. Phillip Addis war nicht nur von der Statur sondern auch auch was seinen weichen Stimmklang anbelangte ein überzeugender Pélleas. Die Stimme von Karen Vourc’h besaß diesen typischen leicht nasal anmutenden französischen Stimmklang. Die Stimme selber wirkte an diesem Abend etwas kleindimensioniert, war aber durch aus Rollendeckend. Auch darstellerisch fand ich sie, was ihre Rolleninterpretation anbelangt sehr ergreifend. Renate Springlers Geneviéve war ebenfalls hervorragend und Wolfgang Schöne überzeugte als Arkel. In der Rolle des Golaud hörte und sah man Marc Barrad und Stanislav Sergeev war in der Rolle des Arztes zu erleben. Für die Rolle des Yniold wurde kurzerhand Jonas Hübner aus dem Knabenchor der Chorakademie Dortmund aufgeboten,welcher ebenfalls hervorragend war.

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