Gaetano Donizetti: L‘ Elisir d’Amore ( Hamburg, d. 27.02.2015 )

Um im Bilde zu bleiben, nicht nur der Orchesterklang der Philharmoniker Hamburg unter der Leitung von Alessndro De Marchi klang wie frischer Perlwein, auch der wunderbare Sopran von Robin Johannsen perlte wie edler Champagner aus ihrem Munde. Ihre Stimme klang charmant und einfach nur bezaubernd schön. Ganz im Gegensatz zu der von Jun-Sang Han der irgendwie immer so klang wie ein liebeskranker Kater, jammer, heul, pläääärrrr, um einmal in einen Comicjargon zu verfallen,. Umso erstaunter war ich wie viele Zuhörer nach dieser Leistung die Arie Una furtiva lagrima wieder erkannt hatten. Unglaublich wie man so einem “ Sänger “ an einem Hause wie der Hamburgischen Staatsoper diese Rollen geben konnte, wir sind hier doch nicht an einer Provinzbühne, noch jedenfalls nicht, was sich aber sehr bald ändern  könnte.  ( ich berichtete darüber ). Vincenzo Neri hatte einige gute momente ansonsten aber zuviel gesanglicher Mumenschanz und zu wenig konstantes singen. Ganz anders da Tigran Martirossian, eine tolle gesangliche sowie auch darstellerische Leistung. Die wie ich erfuhr ebenfalls noch nicht ganz auskurierte für Anat Edri eingesprungene Solen Mainguene gab eine wunderbare Giannetta.

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