Giuseppe Verdi: I Vespri Siciliani ( Madrid, d. 17.06.2014; CD – Mitschnitt )

Leider  empfand ich auch bei dieser Produktion den Orchesterklang, welchen James Conlon zu verantworten hatte, als langweilig und wenig Inspirierend. Schön auch sehr differenziert, aber das war es dann leider auch schon. Glücklicherweise ließen sich die Sänger davon aber nicht weiter beirren. Allen voran die Sopranistin JULIANNA DI GIACOMO in der Rolle der Elena, eine wunderschöne Stimme, auch wenn ich anfangs dachte, vielleicht etwas dünn, etwas zu leicht, aber nein was für ein Trugschluß, absolut Rollen deckend und diese bezwingende individuelle Stimmfarbe, traumhaft. Und dann schließlich der Tenor PIERO PRETTI als Arrigo, was für eine Höhe, was für ein Stimmtimbre, man war wie gefangen von dieser Stimme, die einen sofort mit riß. Zum erstenmal muß ich hier leider zugeben, daß ich  FRANCO VASSALLO der hier den Giude de Monforte sang, nicht ganz so bezwingend fand, ich hatte irgendwie den Eindruck, daß die Stimme an diesem Abend nicht richtig frei klang. Sehr gut hingegen fand ich FERRUCCIO FURLANETTO als Giovanni di Procida. Die Ninetta wurde an diesem Abend von ADRIANA DI PAOLA gesungen.

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Opernexperte
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