Primitive Mobbingattacke gegen die Mezzosopranistin Tara Erraugh

Primitive Mobbingattacke gegen die Mezzosopranistin Tara Erraugh                                     ( Was  muß noch passieren damit derartigen Schmierfinken endlich das Handwerk gelegt wird?)

Es ist schon erstaunlich und auf der anderer Seite auch extrem fragwürdig , daß sich eine Zeitung wie The Guardian auf einem derartig primitiven Stammtischniveveau in schriftlicher Form bewegt.
Auch Leserschwund kann hierfür wohl kaum noch als Erklärung hinhalten, ebenso wie eine mangelnde sexuelle Auslastung des Verfassers eines primitiven Gedankengutes, für daß es keine Entschuldigung gibt.
Ich kann nur hoffen, daß es genügend Reaktionen geben wird um einer derartigen Entgleisung dauerhaft entgegen wirken zu können.
Wenn eine Sängerin für eine schlechte gesangliche Leistung eine negative Kritik erntet ist das Verständlich, es handelte sich hierbei schließlich um eine Opernkritik zu einer aktuellen Rosenkavallier Aufführung aus Glyndebourne.                                                       Dem war aber nicht so, ganz im Gegenteil.
Wenn sich jetzt aber ein Kritker denkt, nur weil es in einem deutsprachigen Klassikforum, für ich auch einige Zeit geschrieben habe üblich ist, ist es mittlerweile hoffähig geworden, Sängerinnen auf Grund ihrer Figur negativ zu beurteilen. dann kann es hierfür nur eine einzige Antwort geben, nein, das ist es noch lange nicht.
Auch wenn der Kritiker hier die Mezzosopranistin mit dem Wort Stocky ( zu deutsch stämmig ) bedachte, und er sich um dessentwillen eine Paarung mit Kate Royal ( sie sang die Marschallin ) nicht vorstellen könne, ist dieses vom Niveau he die unterste Schublade. Ich möchte hier nebenbei bemerkt gern einmal wissen, wer sich beim Anblick des Verfassers dieser unverschämten Zeilen, denn mit ihm etwas derartiges Vorstellen möchte, so ganz jung und knackig sieht er ja schließlich auch nicht mehr aus.
Abgehalftert trifft es hier noch am ehesten.
Und wenn der intellekt dermaßen baden geht, sorry aber mit primitiven Menschen konnte ich noch nie etwas anfangen.
Darum kann ich hier nur eindringlich an jeden appellieren neben Sie derartige Entgleisungen nicht länger stillschweigend hin.
Das letzte prominente Opfer einer derartigen Mobbingattacke war Deborah Voigt, jetzt traf es Tara Erraught, das Maß ist in meinen Augen schon seit damals voll.

Menschen werden und wurden schon immer von anderen die meinten sie hätten eine Machtposition diskriminiert, sei es wegen ihres Glaubens, ihrer Hautfarbe oder eben weil sei nicht einem aktuellen Schönheitsideal entsprechen ( wer immer sich hier berufen fühlt dieses festzulegen ). Diskriminierungen anderer Menschen aus welchen Gründe auch immer ist kein Kavalliersdelikt und sollte aufs entschiedenste Bekämpft werden.

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Opernexperte
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