Kurzbetrachtung: Simone Kermes singt Normas Casta Diva

Ich glaube gerade den absoluten Tiefpunkt ihrer Karriere gehört zu haben.
Noch tiefer kann man glaube ich gar nicht Fallen.
Auf ihrer akutellen CD ( Bel Canto ), ich hoffe sie ist es auch noch, zwitscherte, trällerte, oder was sie auch immer gerade glaubte hier gemacht zu haben, es war jedenfalls weit entfernt vom Singen was diese Arie anbelangt, sich durch Bellinis Casta Diva.
Selbst die von mir sehr geschätzte Mina Foley ( ich berichtete ) ist durch den ungeschickten Umgang mit den Verzierungen bei dieser Arie ebenso grandios gescheitert, wie vor einiger Zeit Elena Mosuc in Zürich ( es fehlte die innere Ruhe, sie war gesanglich viel zu hektisch) an der gesamten Rolle scheiterte.
Mina Foley wählte die Verzierungen die einer Gilda alle Ehre gemacht hätten.
Bei Simone Kermes hingegen brauchen wir so weit gar nicht zu gehen.
Sie machte schon nach den ersten drei gesungenen Tönne mehr als deutlich, das ihre Stimme hier entschieden zu dünn ist und somit nicht die nötige Autorität für diese Rolle ausstrahlt.
Wer hat sie hier bloß zu diesem musikalischen Selbstmord ermuntert.

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Opernexperte
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