von Rolf Wiegand

Ich kenne Elisabeth Verlooy persönlich,bin ein großer Fan von ihr,auch immer noch, obwohl
sie mit mehr öffentlich auftritt.
Genau an ihrem 60.Geburtstag,dem 16.Juni 1993,verabschiedete sich die Verlooy von ihrem
hannoverschen Publikum mit einer ihrer Glanzrollen,die Puppe Olympia in Hoffmanns Erzäh-
lungen.Die belgische Sopranistin wurde in Leuven geboren,erhielt ihre Ausbildung zunächst
bei ihrer Mutter,einer renommierten Gesangspädagogin,und dann am Brüsseler Konservatoriun
und am Mailänder Konservatorium,mit Examen und Meisterdiplom.Gründliche Auseinander-
setzung mit den Vokalpartien Mozartscher Opern erolgte unter Meinhard von Zallinger in Salzburg,
wo sie 1956 den Mozartpreis des Institutes errang.Der Frankfurter GMD Sir Georg Slti erkannte
die hohe Begabung der jungen Künstlerin und verpflichtete sie sofort an die Frankfurter Oper.
Weitere feste Stationen waren Wiesbaden und natürlich Hannover (insgesamt 30 Jahre Zuge-
hörigket in Hannover).Sie hat Gastspiele im In-und Ausland gegeben.
Frau Verlooy wurde 1986 zur Ehrenbürgerin ihrer Geburtsstadt Leuven ernannt und erhielt das
Ehrenzeichen der Provinz Brabant.Drei Jahre später ernannte sie der Aufsichtsrat der Staats-
theater Hannover zur Kammersängerin.Sie sang alle großen Partien des Koloratursoprans,teil-
weise in mehreren Inszenierungen.Sie war Königin der Nacht,Konstanze,Susanna,Lucia,
Zerbinetta,Sophie.Rosina und immer wieder Olympia.

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Opernexperte
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