Xiaojun DENG

Xiaojun DENG

Der Rundfunk stellte vor einigen Jahren eine CD des 1963 in Nanjing geboren Tenors unter der Leitung des Dirigenten Roberto Paternostro vor.
Und ich muß gestehen die Stimme klang, wenn auch ein ganz klein wenig spannungsarm, das könnte aber auch am Dirigenten gelegen haben, was die Gesangtechnik anbelangt hervorragend ausgebildet.
Mittlerweile ist er Gastprofessor am China Central Conservatory of Music.
Er besuchte 1988 das Department of Opera of China Conservatory und studierte ab 1989 dann 9 Jahre lang bei Carlo Bergonzi.
In diesem Zeitrahmen gewann erfolgende Wettbewerbe:

1. Die 28. Internationalen Gesangswettbewerb Verdi (1988).
2. „Monaco Internationale Gesangswettbewerb“ (1990)
3. Die 4. Maria Kras Internationale Gesangswettbewerb (1990)
4. Internationale Gesangswettbewerb anlässlich des 100 Jahrestages der Geburt von Jerry (1990)
5. Italienischen Super Opera House International Selective Wettbewerb (1990)
6. Pavarotti Internationale Gesangswettbewerb (1992)
7. Bjorling Internationale Tenor-Wettbewerb (1994)

Sein Repertoire umfaßte die Tenorrollen der Opern Aida, La Forza del Destino, II Trovatore, Un Ballo in Maschera, Turandot, La Boheme, Macbeth, La Fanciulla del West, Luisa Miller und Der Rosenkavalier.
Er sang an der Mailänder Scala, in Covent Garten, an der Metropolitan Opera, New York, in Berlin, München, Schottland, Nordirland, Frankfurt, Stuttgart und in Japan in der Suntory Music Hall.

Das Stime klingt wie schon gesagt sehr technisch und leider singt er mit wenig Gefühl, vielleicht ist dieses auch einer der Gründe warum eine große Schallplattenkariere nicht stattfand.
Ein andere Punkt ist, das die obige Auflistung der Rollen in erheblicher Diskrepanz zu den bisher mit ihm veröffentlichten Mitschnitten steht.
Es gibt zwei Parsival Mitschnitte aus der Met von 1986 und 1987 wo der Name Jun Deng erwähnt wird, in beiden Fällen sang er einen der Gralsritter, ferner den Mitschnitt einer Salome Met 1989, dort sang er einen Sklaven und eine Aida aus dem Jahre 1986 wo zwar der Name erwähnt wird, im Begleittext aber nicht die gesungene Rolle.
Diese und das oben erwähnte Arien-Recitel sind bislang die einzigen auf CD  veröffentlichten Tondokumente seiner Karriere.

CD: Arien Recitel, Parsival ( 1986; 1987 ), Salome ( 1989 ), Aida ( 1986 )

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Opernexperte
Dieser Beitrag wurde unter 07.08. Porträts D veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

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