Giuseppe Verdi: Rigoletto ( San Francisco 21.09.2012 )

Nicola Luisotti breitete in getragenem Tempo einen wunderbaren Verdi Klangteppich.

Wer von Aleksandra Kurzak bereits zu ihrer Hamburger Zeit begeistert war, den wird ihre gesangliche Leitung an diesem Abend nahe überwältigt haben, besonders ihre Piano und ihre pianissimokultur in diesem ca 3000 Sitzplätze umfassenden Haus überwältigte.

Die Sterbeszene habe ich selten so wunderbar im pianissimo ausgehaucht erlebt wie an diesem Abend von ihr.

Francesco Demura besitzt leider nicht die nötige Technik um seine Stimme in dieses Hause gut hörbar hinein zu projizieren, Gesanglich hingegen gab es sonst nichts zu beanstanden, wenn er auch leider verglichen mit den übrigen Protagonisten zu leise klang, so drang die Stimme doch durch das Orchester hindurch.

Zelijko Lucic gab einen eleganten Rigoletto, der in allen für diese Rolle benötigten Stimmlagen überzeugte.

Andrea Silvestrelli war an diesem Abend entweder indispuniert oder schon zu abgesungen, seine Stimme klang entschieden zu unstet.

Die Maddalena, namentlich leider nicht benannt ( Kendall Gladen viel ganz offensichtlich aus ) war eher durchschnittlich.

Robert Pomakov war als Monterone hervorragend und ebenso Laura Krumm in der Rolle des Pagen ( eine Rolle die einem eigentlich höchst selten auffällt ) sie sang an diesem Abend auch die Gäfin Ceprano.

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Opernexperte
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