Peter I. Tschaikovsky Pique Dame ( Hamburg 16.03.2012 )

Peter I. Tschaikovsky Pique Dame ( Hamburg 16.03.2012 )

Lawrence Foster gelang es an diesem Abend einen wunderbaren Klangteppich zu zaubern, die Violinen klangen leicht angeraut, was dem ganzen noch mehr Spannung verlieh.
Anja Silja, welche für Marjana Lipovsek einsprang, und hier bereits in Vec Makropoulos für Fuorore sorgte, spielte das gesamte Ensemble dank ihrer überragenden Bühnenpräsenz an die Wand und auch gesanglich gelang ihr die Gestalltung der Gräfin hervorragend.
Bei Viktor Lutsiuk nötigte sich schon nach wenigen Sekunden der Verdacht auf, das er für die Rolle des Herrmann nur aus dem Grunde genommen wurde, weil er der russischen Sprache mächtig war.
Seine gesanglichen Leistungen waren, wenn er seine schwache Mittellage verließ, wenigstens höhrbar, wenn auch leider wenig Überzeugend.
Asmik Grigorian schien ihre am Tage der Wiederaufnahme aufgetretene Indisposition überwunden zu haben.
Ich hätte mir allerdings gewünscht, das sie mit ihrem jungendlich dramatischen Sopran etwas feinsinniger gesungen hätte, anstatt so zu klingen als hätte sich Tosca im zweiten Akt nach Russland verirrt.
Wundervoll die Romanze der Masche gesungen von Susanne Bohl und auch die Romanze des Fürsten hier gesungen von Lauri Vasar.
Auch lobend muß hier noch Peter Gaillard für seine gesanglichen Leistungen als Czekalinsky erwähnt werden.
Abschließend betrachtet war es aber dennoch ein gelungener Abend.

Über godenrath

Opernexperte
Dieser Beitrag wurde unter T.01 Peter I. Tschaikovsky veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s