8. Kapitel

8. Kapitel

Donnerstag: Auf dem Dorffriedhof

„Liebe Gemeinde, wir haben uns an diesem Donnerstagmorgen hier versammelt um einer Frau die letzte Ehre zu erweisen und um ihrer zu gedenken welche am Dienstagabend auf tragischeweise von uns geschieden ist,“ begann Mr. Johnson in eine weite schwarze Robe gehüllt seine Ansprache.
Zur Beedingung kamen Lord Elermsdale, Lady Hartcliff, mrs. Henders, Dr.Cliveland und Mr. Blomfield.
Ricky und Cassy hielten sich etwas im Hintergrund.
Es begann leicht zu tröpfeln und verinzelt wurden Regenschirme aufgespannt.
„Warum muß der Himmel bei derartigen anläßen eignetnlich immer gleich mit trauern,“ rügte Cassy mit einem leicht verärgerten Blick gen Himmel selbigen.
“ Und obwohl wir sie kaum kannten, hießen wir sie doch herzlich in unserer Mitte willkommen.
„Die wenigen Menschen, derer sie in diesen zwei Tagen begegnet ist haben sich jetzt hier versammelt um ihrer zu gedenken und um Abschied zu nehmen.
Sie, die so früh aus uns unerklärlichen Gründen aus dem Leben scheiden wollte.
nur sie wußte, warum sie sterben wollte und nahm nun dieses Geheimnis mit in ihr Grab.
„Herr,“ und er schlug die Hände theatralisch zusammen und setzte seinen sehnsuchtsvollen Blick auf als er dabei gen Himmel blickte,“ vergib ihr und nimm sie gnädig bei dir auf.
Vergib ihr ihre Sünden, denn sie schien nicht zu wissen welch großzüziges Geschenk du ihr mit ihrem Leben gegeben hast, welche sie achtlos wegwarf, Amen.“
„Amen,“ fiel die Gemeinde abschließend ein.
Dann wurde der Sarg langsam herab gelassen.
Einzelnd traten die Trauernden näher und warfen Blumen in das Grab, gefolgt von einer schäufelchen Erde und einer bekreuzigung beim Abgang.
Später traf man sich dann noch in der naheliegenden Stammkneipe zu einem Kaffee.
„Wollen wir auch hinein gehen?“ wollte Cassy wissen.
Ricky schüttelte den Kopf.
Der Regen war inzwischen stärker geworden, es goß gewissermaßen in Strömen.
„Ricky, ich werde klitsch naß und werde mich zu allem Überfluß auch noch erkälten.-
Laß uns dort also bitte hinein gehen, bitte!“ mahnte Cassy .
Nach 10 Minuten gab Ricky schließlich nach:“ Ok, du hast gewonnen, wir wernde jetzt hinein gehen.
Triffend und völlig duchnäßt betraten sie den Schankraum, hängten ihre durchnäßten Jacken an die Gardrobe, welche im Eingangsbereich stand und näherten sioch dem Kamin um die verbliebenen durchnäßten Sachen , welche an ihrer Körpernklepten, zu trocknen.
Cassy mußte plötzlich nießen:“ Bravo Ricky,“ ein weiterer nießer unbrach sie,“ ich glaube ich habe eine Erkält…..Haaatchiiii!“
„Bitte eine heißen Tee für die Dame und für mich einen Jaegertee,“ bat Ricky sich zum Tresen umwendend.
„Kommt sofort.“
Nachdem Tee fühlten sich die beiden schon gleich etwas wohler und es dauerte auch nicht lange und die Garderobe begann merklich trockener zu werden.

„Ich muß jetzt in meine Praxis zurück,“ entschied Dr. Cliveland.
„Ja, ich muß auch gehen, der Haushalt macht sich ja bekanntlich nicht von allein,“ entschied Mrs. Henders und nachdem auch all die anderern einen mehr oder weniger trifftigen Grund fanden um das Weite zu suchen waren die beiden endlich allein.
„Möchtet ihr noch zwei Wolldecken haben?“
Ricky nickte:“ Danke, die Idee ist hervorragend, sonst hohlen wir uns wirklich noch etwas weg.“
„Ich werd den Kamin noch etwas weiter aufheizen, damit er euch besser durchwärmt.
„Guter Gedanke,“ stimmt Cassy leicht zitternd zu.

„Können sie mich ein Stück mitnehmen Dr.,“ bat Lady Hartcliff.
„Ich nehme sie gern mit, angesiths dieses schrecklichen Wetters, bitte, steigen sie doch ein,“ forderte Dr. Cliveland sie auf.
„Danke.
Ja, das Wetter ist wirklich gräßlich,“ stimmte ihm die Lady zu.
ER öffnete die Tür, wartete bis sie eigestiegen war und schloß diese dann wieder, umrundete schließlich den Wagen und stieg ebenfalls ein.
Es dauerte wegen der Feuchtigkeit eine Weile ehe der Motor ansprang, schließlich wollte er dann aber doch und Dr. Clöveland legte den ersten Gang ein.
„Woran ist sie denn nun wirklich gestorben?“ wandte sich die Lady dann unvermittelt an ihn.
„Schlafpulver, überdosis,“ erklärte der Arzt knapp.
“ Das weiß ich auch,“ entgegente die Lady darauf.
„So, wolten sie etwa wissen ob ich nachgeholfen habe,“ wolte der Arzt dann mit etwas lauter werdender Stimme wissen.
„Vielleicht,“ fügte die Lady jetzt mit leise werdender Stimme hinzu,“ ich hätte nicht fragen dürfen.“
„Glauben sie mir Lady Hartcliff, es ist besser so, besser für uns alle, das sie Tod ist.“
„Sie könnten recht haben, ich hoffe es wirklich.“
„Sie hat es verdient.
Dennoch ich möchte nie erfahren wer von uns es getan hat.
Über diese Wahrheit wäre ich, glaube ich schockiert,“ fuhr die Lady dann fort.
Dr. Cliveland nickte:“ Mir würde es ähnlich ergehen, es sit wirklich das beste für alle, wenn die Wahrheit nie ans Licht käme.
Er genügt, das wir fünf wissen was geschehen ist und warum.“
„Wir sind da,“ wechselte er dann schnell das Thema.
„Oh, so schnell, nochmals vielen Dank, Dr. . “
„Gern geschehen.“
Sie öffnete die Tür, spannte den Schirm auf und stieg langsam aus dem Wagen.
Sie wartete noch bis Dr. Cliveland außer Sicht war, dann überquerte sie nachdenklich die Straße und ging zu ihrem Haus.

Mrs. Henders ging zu Fuß nach Hause.
Sie ging am Straßenrand und stellte fest das ihr Schirm ein wenig durchlässig zu sein schien und kehrte deshalb noch einmal um.
Sie hatte Glück und fand noch einen wetterfesten Schirm.
Sie griff zu und nahm diesen Einfach mit.
Als sie am Friedhof vorbei ging hörte sie plötzlich etwas hinter sich und beschleunigte ihre Schritte.
Ein Wagen hielt neben ihr und eine Scheibe wurde heruntergekurbelt.
Schließlich schaute ein Kopf heraus.
Mrs. Henders Herz machte einen kleinen Sprung nach vorn, es war Mr. Johnson.
„Ich muß noch einmal ins benachbarte Dorf, darf ich sie ein Stück mitnehmen?“
„Das wäre nett, “ sie stieg ein.

Mr. Blomfield war noch immer wie am Boden zerstört.
Er hatte den Schock, der Tod der Frau noch immer nicht überwunden.
„Wieso mußte sie sterben,“ diese Frage geisterte imemr wieder in seinem Kopf herum.
„warum, welchen Grund gab es für ihren Tod?
Wer hatte einen Vorteil durch diesen Tod, wer?“
Er ging noch einmal zum Friedhof, zu ihrem Grab und verweilte dort Gedanken versunken.
Seine Gedanken gehörten allein der Toten.
Die Blumen auf dem Grab waren schon gantz veregnet.
Bald würde sei in Vergessenheit geraten, sehr bald.
Schießlich wandte er sich ab und lenkte seine Schritte heimwärts.

Lord Elmersdale verließ die Kneipe und begab sich ebenfalls zum Friedhof.
Die Grabstätte war verlassen, niemand war mehr dort.
Eine Weile starrte er schweigend auf das Grab, sein Kopf war leer, dann vernahme er Schritte die sich ihm näherten und er verließ eiligen Schrittes das Grab.
Hiten einigen Bäumen konnte er Mr. Blomfield beobachten.
Dann sah er ihn weggehen.
Als er außer Hörweite war trat der Lord zwischen den Bäumen hervor, blickte noch einmal auf das frische Grab.
Dann ging auch er.

„Ist dir jetzt wärmer,“ erkundigte sich Ricky.
„Ja, danke, mir wird langsam wieder warm,“ gestand Cassy und lächelte ihn aufmunterd zu.
Sie sahen beide ins prasselnde Feuer und ihre Gesichter waren in den hellen Feuerschein getaucht.
„Oh, es ist gleich 6 Uhr,“ überraschte es Ricky beim Blick zur Uhr.
„So spät schon.“
Ricky senkte den Kopf:“ Erstaunlich, wie schnell die Zeit vergeht.“
Sie kleideten sich wieder an, bedankten sich beim Wirt und verließen das Lokal.
Glücklichweise hatte es aufgehört zu regnen und konnten trocken bleibend mit dem Motorrad zurückfahren.

Auch der nächste morgen zeigte sich wiede von seiner freundlichen Seite und schien somit die grausame Tat überdecken zu wollen.
„Eines verstehe ich nicht,“ fiel es Cassy beim Frühstück ein.
„Was den?“ erkundigte sich die Lady wieder bester Laune.
Wirkte sie am Tage der Beedigung noch verschloßen und etas schusselig, schien sie jetzt wieder ganz die Alte zu sein, als ob einme zentner Schwere Last von ihren Schultern gewichen wäre.
„Die Beerdigung natürlich.“
Die Hand von Lady Hartcliff begann bei dem Wort Beerdigung leicht zu zittern undes schwabte etaws Kaffee aus der Tasse.
„Warum waren genau diese Fünf Menschen bei der Beerdigung eienr Frau versammelt, die angeblich keiner von euch näher gekannt hat.
Die Lady steiß nach diesen Worten einen kleinen Schrei aus, die Tasse entglitt ihren Händen und der Kaffee ergoß sich über ihr Kleid.
Die Henkel der Tasse brach von der Tasse ab, als diese auf der Untertasse landete welche ebenfalls in vier Teile zerbrach.
Der Kaffee, welcher das Kleid verschont hatte breitete sich jetzt auf der Tischedecke aus.
Lady Hartcliff begann mit einem Tuch ihr Kleid trocken zu tupfen.
Ricky kehrte die Scherben mit einem Handfeger zusammen und einer Schaufel zusammen und besorgte einen Lappen.
Verwunderte schüttelte er den Kopf.
Irgetnetwas stimmt hier niocht, desser war er sich vollkommen sicher, es stellte sich bloß noch die Frage was?
„Wenn ich es doch bloß wüßte,“ schoß es ihm durch den Kopf.
In der Küche trafen Ricky und Cassy aufeinander.
„Ricky, was ist loß?“
„Ich weiß es nicht, du kennst die Menschen hier doch besser als ich.“
„Das dachte ich auch, aber seit diesem Selbstmord sind alle wie ausgewechselt.“
„Cassy,“ entgegenete er mit ernster Mine.
„Ja,“ sei sah ihn fragend an.
„Ich glaube nicht mehr an Selbstmord, erklärte dieser bedächtig.
„Sondern?“
„An Mord.“
Das Besteckt rutschte ihr aus der Hand und landete scheppernd auf dem Boden,“ wobei siem ihn entsetzt anstarrte.
„Mord?“ wiederhohlte sie dann ungläubig.
Ricky nickte bestätigend;“ Ja, Mord.
Ich bin mir ganz sicher.“
„Aber wie kommst du auf Mord?“ wollte Cassy wissen.
„Es würde zumindest das merkwürdige Verhalten der Menschen hier erklären.“
„Aber das Wasserglas und das Fläschchen Schalfpulver neben der Toten,“ lenkte Cassy ein.
„Das ist einer der Punkte, die wir zu klären haben.“
„Aber wie?“ warf sie ein.
„Wir müßen vermutlich in der Vergangenheit der Toten suchen, dort könnte mit größter Wahrscheinklichkeit der Schlüssel zur Gegenward zu finden sein.“
„Und der Schlüssel zum Mord,“ ergänzte sie.
„Genau,“ bestätigte er,“Wo sagtest Mr. ´Blomfield doch gleich habe er diese Frau kennengelernt?“
„In Paris.“
„Dann auf nach Paris,“ schlug Ricky vor.
„Aber Paris ist eine große Stadt, wo sollen wir denn da anfangen zu suchen?“
„Ich weiß es nicht, noch nicht, aber…. kommt Zeit..kommt Rat,“ erklärte er lächelnd.

Ich werde meine Eltern fragen, ob sie uns ihren Wagen zum Flughafen borgen können, denn ich kann dir ja schließlich nicht zumuten mit unserem Gepäck bis zum Flughafen auf dem Rücksitz meiner Maschiene zu sitzen.
„Ich weiß nicht, ob ich….“ wandte sie zögernd ein.

Ricky lächelte erfreut, Danke das du mich begleitest, ich freue mich dann auf morgen, wir sehen uns, schüß,“ kam er ihren Bedenken zerstreuend zu vor, küßte sie zum Abschied und verließ das Haus.
„Bis morgen Lady Hartcliff, “ schwang sich auf sein Motorrad und ließ den ganzen Weg über seine Gedanken kreisen.
Es schien sich hierbei um einen der wenigen perfekten Morde der Geschichte zu handeln, wei konnte er nur glauben, das es ihnen gelingen würde das rätzel zu lösen, vielleicht verranten sie sich ja auch in der Idee und am Ende war es gar kein Mord, sondern doch Selbstmord.
Naja, wischte er seine Zweifel beiseite, man wird sehen, was PAris bringen wird.
In London, wieder zu Hause angekommen und nahc einigen Überredungskünsten hatte er schließlich den Wagen und machte sich unverzüglich am nächsten Morgen in aller Herrgottsfrühe auf den Rückweg zu Cassy.

Kurz nachdem Ricky abgefahren war, amchte sie Cassy auf den Weg zur Kirche, sie wollte einen Blick in das dortige Taufregister werfen.
Den Bürgersteig entlang schlenderd, einige hübsche Vorgärten passierend ereichte sie wenig später den Weg hinauf zur Anhöhe auf welcher sich die Kirche befand.
Oben angekommen trat sie ohne zu zögern ein, eine etwas stickige anmutende Luft kam ihr engegen.
Die Türen schloßen sich hinter ihr und die kühle Kirchenluft hüllte sie ein.
Das Taufgerister war leicht zu finden und sie machte sich auf die Suche nach den Jahrgängen 1878-1888.
Ihre suche wurde jedoch leider nicht von Erfolg gekrönt.
Auf einer Seite aus dem Jahre 1883 fiel ihr allerdings etwas merkwürdiges auf, ein Name war durch einen dicken schwarzen Strich unkenntlich gemacht worden.
„Suchen sie etwas bestimmtes?“ wollte plötzlich eine Stimme hinter ihr wissen.
Sie drehte sich um:“Oh, Mr. Johnson,“ ihr Puls raste und sie hätte beinahe vor Schreck laut aufgeschrien.
Sie schluckte kurz und faßte sich nach wenigen Sekunden wieder:“ Können sie mir vielleicht sagen welcher Name hier stand?
Und warum er unkenntlich gemacht worden ist?“
Mr. Johnson warf einen kurzen Blick auf das Papier und schüttelte dann den Kopf.
„Unerhört,“ murmelte er dabei,“ Einfach unerhört in Kirchenbüchern herum zu schmieren, murmelte er weiter
„Sorry liebes Kind, aber da kann ich auch nicht weiter helfen.
Schließlich kann man sich ja nicht jeden Namen merken der hier einmal stand, dafür hat man schließlich die Bücher.“
„Scahde,dann muß ich es wohl im Ortsamt probieren, vielleicht komme ich da weiter.
Ich darf doch sicherlich kurz ihr Telephon benutzen.“
„Telephon, Telephon, natürlich gern, bedauerlicherweise funktioniert es zur Zeit nicht,“ erklärte der Pfarrer.
„Oh wie bedauerlich, ist es kaputt?“
„Ja, ja richtig es ist kaputt gegangen, irgentwer hat es fallen gelassen.“
„Nun welche ein Glück das ich bei der Post vorbeikomme, den Weg nahme ich ihnen doch gern ab.“
„Nicht nötig liebes Kind,“ lentke der Pfarrer sich beeilend ein,“ ich muß heute sowieos noch in die Stadt runter, und meinetwegen brauchen sie sich wirklich nicht diese Umstände zu machen, bis vor einigen Jahren kamen die Menschen auch ohne Telephon aus, die paar Stunden werde ich auch noch überleben.“
„OK, dann noch eine angenehmen Tag, Mr. Johnson.“
„Ihnen auch mein Kind.“
Innerhalb von einer guten halben Stunde erreichte Cassy das kleine Ortsamt, dort mußte sie jedoch kurze Zeit später feststellen, das die wichtige Seite welche die kompletten Geburten von 1883 verzeichnette fehlte.
War Mr. Johnson etwa auch in diese Angelegenheit verwickelt und ließ die komplette Seite entfernen, weil zum sauberen Durchstreichen die Zeit fehlte.
Gründliche Arbeit, schoß es ihr durch den Kopf, so allmählich drängte sich ihr das Gefühl auf, als sei das halbe Dorf in diesen Fall verstrickt, obwohl sie nachwievor davon ausging das diesen Mord nur eine einzelne Person begangen hat.
Enttäuscht machte sie sich wieder auf den Heimweg.
„Und hattest du Erfolg?“ wollte Lady Hartcliff wissen, kurz nachdem sie zur Tür herein kam.
„Leider nein, irgent jemand muß den Mörder gewarnt haben, oder aber dafür gesorgt haben das Spuren vernichtet werden,“ erklärte Cassy wütend.
Lady Hartcliff setzte ein mitfühlendes lächeln auf:“ Das tut mir leid und was habt ihr als nächstes vor?
Wollt ihr eure Ermittlungen einstellen?“
„Nein, jetzt erst recht nicht,“ kam es wie aus der Pistole geschoßen aus ihr heraus.
„Auch wenn hier hier offenbar nur auf verschlossen Türen trefft,“ fuhr Lady Hartcliff dann fort.
„Hier vielleicht, aber wir haben vor unsere Ermittlungen weiter auszudehnen.
Die linke Hand von Lady Hartcliff, mit welcher sie sich gerade einen Tee einschenken wollte begann zum wiederholtenmale zu zittern:“ Und in welche Richtung?“
„Das verraten wir dir, wenn der Fall gelöst ist, aner soviel schon einmal im vorraus, wir beabsichtgien den gesamten Fall und somit das gesamte Leben von Christine zu durchleuchten.
Von einem Tag in ihrer Vergangenheit, welcher wohl der Auslöser war, bis zu jenem Tag der ihr hier zum Verhängnis wurde, weil jemand beschloß ihr Leben zu beenden,“ furh sie mit einem genüßlichen lächeln fort.
„So;“ es war das einzige Wort, das Lady Hartcliff in diesem Augenblick über die Lippen brachte.
Cassy wandte sich um und ging hinaus in den Garten wo sie sich mit einem Buch in einen Liegestuhl fallen ließ und anfing zu lesen.

Sie war erleichtet als am später Nachmittag des nächsten Tages Ricky wieder eintraf.
Ihre Koffer hatte sie schon fertig gepackt in den Flur gestellt.
Nachdem sie dann am nächsten morgen ausgiebig gefrühstückt hatten und sich Cassy noch einmal oben vergewissert hatte, das sie auch wirklich alles wichtige eingepackt hatte, erkundige sich Lady Hartcliff utne an der Tür so ganz nebenbei bei Ricky wohin die Reise denn gehen solle.
„Nach Paris,“ erläuterte Ricky.
Bevor sie jedoch die Reise antreten konnten, mußte sie noch einmal Mr. Blomfield einen Besuch abstatten, denn für ihre recherchen benötigen sie noch ein Photo der getöteten.

Mr. Blomfield saß in der Küche, es war nun schon der dritte Tag, an dem es nichts essen konnte.
Ein läuter der Türglocke brachte ihn wieder zur Besinnung.
Er ging zur Tür und öffnete diese.
„Oh hallo Ricky, was kann ich für dich tun?“
„Ich hätte gern eine Photographie von Christine, wenn es möglich wäre,“ bat er.
„Eine Photographie?
Aber wozu?“
„Sehen sie, ich werde das Gefühl nicht loß, das Christine von irgent einer Person, die sich am Dienstagabend auf der Gartenparty von Hartcliff befand, ermordet wurde.
„ermordet?“ entfuhr es ihm.
Ricky nickte bestätigend.
„Auch wenn ich mich weigere das zu glauben, ich werde dir eine Photographie zur Verfügung stellen.
Er verschwand kurz im Haus und kehrte dann mit einem Briefumschlag mit Photos zurück.
„Such dir eines aus,“ forderte er Ricky auf.
Dieser nahm den Umschlag entgegen und öffnete ihn vorsichtig..
Er sah sich die Photos alle einzelnd an, mal saß sie in einem Straßenkaffee, mal umarmte sie einen Baum und blickte dabei mit funkelnden, strahlenden Augen in die Kamera,
Auf dem letzten schien sie mit einem Schirm in der Hand auf tropfnassen Straßen zu tanzen.
sei wirkte dabei zu ungekünzelt udn symphatisch das es Ricky immer schwerer fiel sich vorstellen, das irgent ein Menschen einen Grund gehabt haben könnte diese Frau zu ermorden.
“ Dürfte ich diese beiden Bilder vorrübergehend an mich nehmen?“ erkundigte sich Ricky.
Mr. Blomfield warf einen kurzen Blick auf die Bilder und nickte dann.
„Vielen Dank,“ Ricky erabschiedete sich und kehrte zum Wagen zurück.
„Hast du die Photographien?“
Schweigend überreichte er Cassy einen Umschlag.
„Wenigsten ein kleiner Lichtblick, nach der Pechsträhne die wir zuletzt hatten,“ stellte sie fst, nachdem sie einen kurzen Blick hinein geworfen hatte.
„Anscheinend arbeiten hier etliche vereint gegen uns, was mich dazu anspront hier weiter zu machen.“
Allmählich werde ich neugierig,“ bestätigte er,“ ich möchte zu gern wissen was hinter alldem steckt.
„Ich auch,“ bestätigte sie ihn.
In der Nähe des Flughafens fanden sie so gleich einen Parkplatz.
„Wann geht unser Flieger? erkundigte sich Ricky.
Cassy warf einen Blick auf die Tickets:“ In zwanzig Minuten wir müßen uns beeilen.
In letzter Minute stürzten sie in die Maschiene und hatten das Glück noch zwei neheneinander liegende Plätze ergattern zu können.
Sie saßen zwar ganz hinten, aber das störte sie herzlich wenig.
„Bitte schnallen sie sich an, ich werde sie jetzt mit den Sicherheitsbestimmungen an Bord vertraut machen,“ vernahmen sie die Stimme einer Stewardess.

Über godenrath

Opernexperte
Dieser Beitrag wurde unter 11.02. Auf den Spuren einer Toten veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

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