Giuseppe Verdi: Aida ( Hamburg, d. 20.03.2011)

Gestern saß ich nun in der vor einigen Tagen angedrohten Aida Aufführung, zum zweitenmal in dieser neuen Inszenierung.
Anstelle von Norma Fantini, auf die ich mich nach ihrem konzertanten Maddalena Auftritt in Andrea Chenier sehr gefreut hatte, belgückte uns an diesem Nachmittag, die Aufführung begann schon um 16.Uhr Maria José Siri, die die Rolle ebenfalls hervorragend sang auch wenn ihre Stimme zubeginn noch nicht richtig frei klang. Der Dirigent Carlo Montanaro lebte in wilder Ehe mit den Tempi er war stellenweise viel zu schnell und anderen Stellen beinahe schleppend, was ich als passender empfand. Der Chor versang sich im zweiten Akt kurz vor dem Triumphmarsch. die Amneris Marina Prudenskaja brauchte zwei bis drei Takte um sich dann richtig eingesungen zu haben, sie war hervorragend. Diogenes Randes als Ramfis ebenfalls hervorragend und als weiterer Hhöepunkt des frühen Abends Franz Grundheber ahtetes Schwein.ls Amonasro, je älter er wird, desto überzeugenden finde ich ihn.
Ich erinnere mich hier noch eine ca. zwanzig Jahre zurückiegende Tosca wo ich ihn als Scarpia hörte in der Sterbeszene klag er wie ein abgeschlachtetes Schwein.

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Opernexperte
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