D’Albert / Claude Debussy

D’Albert: Der Golem

Der Bass Alfred Reiter als Rabbi besitzt eine elegante, gut durchgebildete Stimme. Beste Voraussetzungen für ein perfektes Rollenporträt. Die Stimme von Ingeborg Greiner als Lea ist in der Höhe etwas weniger charmant und dünn und vor allem, trotz einer beeindruckenden, sicheren Höhe und gut geformten Verzierungen, etwas kalt. Ansel Akzeybek gibt mit seinem wunderbaren, hellen Tenor einen großartigen Jünger ab. Giorgios Kanaris (Bariton) gestaltet einen eleganten, rollendeckenden Kaiser Rudolf II. Marek Morouse interpretiert die Rolle des Golem gefühlskalt, abgehackt und mit dröhnender Stimme; das Rollenporträt geht auf. Das Beethoven Orchester Bonn, unter der Leitung von Stefan Blunier liefert hierfür einen großartigen Klangteppich.

Claude Debussy

Pelleas et Melisande

Zu empfehlende Aufnahmen

Die beste Aufnahme diess Werkes entstand zweifelsohne unter der Leitung von Ersnt Ansermet, in welcher die Titelpartie von Suzanne Danco, unübertroffen in dieser Rolle, gesungen wird. Pierre Mollet interpretiert den Pelléas und Heinz Rehfuß singt den Golaud.

Eine andere sehr gute Aufnahme entstand mit der Sopranistin Elisabeth Söderström als Melisande.

Eine dritte ebenfalls sehr zu empfehlende Aufnahme wurde mit Victoria de los Angeles aufgenommen.

Mit kleinen Einschränkungen zu empfehlen.

Jeanine Micheau erreicht leider nicht so ganz das hohe Niveau der voran gegangenen Aufnahmen.

Superb hingegen ist Nicolai Gedda las Pelléas, allerdings kommt auch Helen Donath weder an Suzanne Danco, noch an Elisabeth Söderström oder Victoria de los Angeles mit ihrer Melisande heran.

Fredericka von Stade singt hier unter der Leitung von Herbert von Karajan eine gute Melisande. Leider empfidne ich das Dirigat hier als zu wenig inspirierend. José van Dam beweist auch hier wieder einmal das er seinen Ruf als exellenter Stilist nicht umsonst trägt. Er ist schlicht und ergreifend hervorragend als Golaud. Ruggero Raimondis Arkel kommt wie üblich bei dem Sänger etwas ungehobelt daher. Richard Stilwell sing einen guten Pelléas und die Genoveva wird von Nadine Danize gesungen.

Schön ist auch eine Aufnahme unter der Leitung von John Carewe ( Pierre Verany ), mit Eliane Manchet als Melisande und Malcolm Walker als Pelléas.

Außerdem ist bei Naxos einen zu empfehlende Aufnahme veröffentlicht wurden in welcher Jean Claude Casadesus dirigiert, Mireille Delunsch die Melisande und Gerard Théruel den Pelléas singt.

Live – Aufnahmen

Eine Liveaufnahme der Firma Wallhall verschafft uns die Begegnung mit einer de rgroßaertigsten lyrischen Sopranen, Bidu Sayao in der Rolle der Melisande. Martial Singher singt den Pelléas, Lawrence Tibbett den Golaud und Alexander Kipnis überzeugt in der Rolle des Arkel. Emil Cooper dirigiert.

Unter der Leitung von Nino Antonellini sang am 19.12.1954 Elisabeth Schwarzkopf ihre Intereptation der Melisande und Ernst Haefliger bietet uns einen hervorragenden Pelléas.

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Opernexperte
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